LEAH MARIA HUBER

Luttach

GEIGE

Wie und war­um hast du dein Instru­ment als Kind ausgewählt? 
Schon als Mäd­chen war ich begeis­tert von den ver­schie­dens­ten Instru­men­ten. In einem Kon­zert des Col­le­gi­um Musi­cum Bruneck hat es mir als Klein­kind vor allem die Har­fe – groß und gol­den wie sie war – ange­tan. Schließ­lich ent­schied ich mich aber doch für die Gei­ge. Mein Groß­on­kel, Hubert Hopf­gart­ner, der meh­re­re Vio­li­nen besaß und mei­ne Tan­te, die damals Gei­ge spiel­te, hat­ten wohl einen star­ken Ein­fluss auf die­se Ent­schei­dung. Der Har­fe habe ich zwar mit neun Jah­re noch­mal eine Chan­ce gege­ben, aber trotz jah­re­lan­gem Unter­richt blieb mei­ne Lei­den­schaft für die Vio­li­ne größer.

Was ist außer­halb der Musik dei­ne größ­te Leidenschaft? 
Mei­ne größ­te Lei­den­schaft ist die Viel­falt. Ich mag es, mich aus­zu­pro­bie­ren, mei­ne Kapa­zi­tä­ten voll aus­zu­schöp­fen und mich in ver­schie­dens­ten Gebie­ten zu betä­ti­gen. Ich stu­die­re Medi­zin, eine mei­ner Lei­den­schaf­ten ist also die Wis­sen­schaft. Struk­tu­rier­tes Den­ken und abs­trak­te Her­aus­for­de­run­gen erfül­len mich eben­so wie krea­ti­ves Schaf­fen, das ich in mei­nem Musik­stu­di­um, im Thea­ter und im Schrei­ben aus­le­ben kann.

Wel­che Musik hörst du zu Hause?
Ganz nach Lust und Lau­ne, nach Anlass, Gele­gen­heit und Stim­mung. Manch­mal auch nach Jah­res­zeit. Manch­mal suche ich die Ehr­furcht, die mir Bach-Par­ti­ten abrin­gen, manch­mal die Erha­ben­heit, die in gro­ßen Sin­fo­nien mit­schwingt. Ich mag Oper und Lied als Ver­bin­dung von Musik und Lite­ra­tur, wenn ich ganz Ohr bin und mit vol­ler Kon­zen­tra­ti­on Musik hören kann und an Weih­nach­ten am liebs­ten Bachs Weih­nachts­ora­to­ri­um. Jen­seits von der soge­nann­ten klas­si­schen Musik bedeu­tet mir die Tra­di­tio­nel­le Alpen­län­di­sche Volks­mu­sik am meis­ten. Gebor­gen­heit und Nost­al­gie, Unge­zü­gelt­heit und trotz­dem eine gewis­se Span­nung und ganz vie­le schö­ne Erin­ne­run­gen, die ich damit ver­bin­de, las­sen mich oft dort­hin zurückkehren.

Die­ses Talent wür­de man dir nicht zutrauen?
Schon von klein auf habe ich gern gele­sen und nach und nach eine Lei­den­schaft für Lite­ra­tur, in ers­ter Linie Poe­sie, ent­wi­ckelt. Und seit­dem ich lese, schrei­be ich auch.  Ob Lyrik, Pro­sa, Tage­buch­ein­trä­ge oder ein­fach nur Samm­lun­gen von klin­gen­den, geflü­gel­ten oder mir wert­vol­len Wor­ten: vie­les davon hor­te ich in mei­ner Schreib­tisch­schub­la­de, man­ches schafft es auch auf die Büh­ne und vor Publi­kum. Ob ich es als Talent bezeich­nen wür­de, weiß ich nicht – manch­mal traue ich es mir selbst nicht zu – aber eine Pas­si­on ist das Schrei­ben allemal!

Gibt es ande­re beruf­li­che Akti­vi­tä­ten in dei­nem Werdegang? 
Seit Herbst 2018 stu­die­re ich zusätz­lich zu mei­nem Vio­lin­stu­di­um in Inns­bruck Human­me­di­zin. Ich genie­ße die Gegen­sät­ze zwi­schen mei­nen bei­den Stu­di­en­fä­chern und die Eigen­hei­ten, die sie bei­de mit sich brin­gen. Noch bin ich mit­ten in der Aus­bil­dung, wir wer­den sehen, was die Zukunft bringt. Mein Ide­al wäre eine Syn­the­se, eine Sym­bio­se. Ein Leben, in dem ich die bei­den Stu­di­en ver­ei­nen und glei­cher­ma­ßen nut­zen kann.

Wel­che Geschich­te möch­test du zusätz­lich über dich erzählen? 
Seit etwa zehn Jah­ren musi­zie­re ich in mei­ner Fami­lie als Fami­li­en­mu­sik Huber. Wir machen tra­di­tio­nel­le alpen­län­di­sche Volks­mu­sik. In die­ser ursprüng­li­chen und tra­di­ti­ons­rei­chen Musik­rich­tung fin­de ich Wur­zeln, die mir den Halt geben, mich zu ent­fal­ten. Ich zie­he Kraft und Inspi­ra­ti­on aus der Boden­stän­dig­keit, die sie in sich trägt und aus ihrer ver­meint­li­chen Ein­fach­heit und genie­ße das freie, unge­zwun­ge­ne Musi­zie­ren, das sie mir ermöglicht.

LEAH MARIA HUBER

Luttach

GEIGE

Wie und war­um hast du dein Instru­ment als Kind ausgewählt? 
Schon als Mäd­chen war ich begeis­tert von den ver­schie­dens­ten Instru­men­ten. In einem Kon­zert des Col­le­gi­um Musi­cum Bruneck hat es mir als Klein­kind vor allem die Har­fe – groß und gol­den wie sie war – ange­tan. Schließ­lich ent­schied ich mich aber doch für die Gei­ge. Mein Groß­on­kel, Hubert Hopf­gart­ner, der meh­re­re Vio­li­nen besaß und mei­ne Tan­te, die damals Gei­ge spiel­te, hat­ten wohl einen star­ken Ein­fluss auf die­se Ent­schei­dung. Der Har­fe habe ich zwar mit neun Jah­re noch­mal eine Chan­ce gege­ben, aber trotz jah­re­lan­gem Unter­richt blieb mei­ne Lei­den­schaft für die Vio­li­ne größer.

Was ist außer­halb der Musik dei­ne größ­te Leidenschaft? 
Mei­ne größ­te Lei­den­schaft ist die Viel­falt. Ich mag es, mich aus­zu­pro­bie­ren, mei­ne Kapa­zi­tä­ten voll aus­zu­schöp­fen und mich in ver­schie­dens­ten Gebie­ten zu betä­ti­gen. Ich stu­die­re Medi­zin, eine mei­ner Lei­den­schaf­ten ist also die Wis­sen­schaft. Struk­tu­rier­tes Den­ken und abs­trak­te Her­aus­for­de­run­gen erfül­len mich eben­so wie krea­ti­ves Schaf­fen, das ich in mei­nem Musik­stu­di­um, im Thea­ter und im Schrei­ben aus­le­ben kann.

Wel­che Musik hörst du zu Hause?
Ganz nach Lust und Lau­ne, nach Anlass, Gele­gen­heit und Stim­mung. Manch­mal auch nach Jah­res­zeit. Manch­mal suche ich die Ehr­furcht, die mir Bach-Par­ti­ten abrin­gen, manch­mal die Erha­ben­heit, die in gro­ßen Sin­fo­nien mit­schwingt. Ich mag Oper und Lied als Ver­bin­dung von Musik und Lite­ra­tur, wenn ich ganz Ohr bin und mit vol­ler Kon­zen­tra­ti­on Musik hören kann und an Weih­nach­ten am liebs­ten Bachs Weih­nachts­ora­to­ri­um. Jen­seits von der soge­nann­ten klas­si­schen Musik bedeu­tet mir die Tra­di­tio­nel­le Alpen­län­di­sche Volks­mu­sik am meis­ten. Gebor­gen­heit und Nost­al­gie, Unge­zü­gelt­heit und trotz­dem eine gewis­se Span­nung und ganz vie­le schö­ne Erin­ne­run­gen, die ich damit ver­bin­de, las­sen mich oft dort­hin zurückkehren.

Die­ses Talent wür­de man dir nicht zutrauen?
Schon von klein auf habe ich gern gele­sen und nach und nach eine Lei­den­schaft für Lite­ra­tur, in ers­ter Linie Poe­sie, ent­wi­ckelt. Und seit­dem ich lese, schrei­be ich auch.  Ob Lyrik, Pro­sa, Tage­buch­ein­trä­ge oder ein­fach nur Samm­lun­gen von klin­gen­den, geflü­gel­ten oder mir wert­vol­len Wor­ten: vie­les davon hor­te ich in mei­ner Schreib­tisch­schub­la­de, man­ches schafft es auch auf die Büh­ne und vor Publi­kum. Ob ich es als Talent bezeich­nen wür­de, weiß ich nicht – manch­mal traue ich es mir selbst nicht zu – aber eine Pas­si­on ist das Schrei­ben allemal!

Gibt es ande­re beruf­li­che Akti­vi­tä­ten in dei­nem Werdegang? 
Seit Herbst 2018 stu­die­re ich zusätz­lich zu mei­nem Vio­lin­stu­di­um in Inns­bruck Human­me­di­zin. Ich genie­ße die Gegen­sät­ze zwi­schen mei­nen bei­den Stu­di­en­fä­chern und die Eigen­hei­ten, die sie bei­de mit sich brin­gen. Noch bin ich mit­ten in der Aus­bil­dung, wir wer­den sehen, was die Zukunft bringt. Mein Ide­al wäre eine Syn­the­se, eine Sym­bio­se. Ein Leben, in dem ich die bei­den Stu­di­en ver­ei­nen und glei­cher­ma­ßen nut­zen kann.

Wel­che Geschich­te möch­test du zusätz­lich über dich erzählen? 
Seit etwa zehn Jah­ren musi­zie­re ich in mei­ner Fami­lie als Fami­li­en­mu­sik Huber. Wir machen tra­di­tio­nel­le alpen­län­di­sche Volks­mu­sik. In die­ser ursprüng­li­chen und tra­di­ti­ons­rei­chen Musik­rich­tung fin­de ich Wur­zeln, die mir den Halt geben, mich zu ent­fal­ten. Ich zie­he Kraft und Inspi­ra­ti­on aus der Boden­stän­dig­keit, die sie in sich trägt und aus ihrer ver­meint­li­chen Ein­fach­heit und genie­ße das freie, unge­zwun­ge­ne Musi­zie­ren, das sie mir ermöglicht.

BIOGRAPHIE

Leah Maria Huber stammt aus Luttach im Ahrn­tal. Als ältestes von vier Kin­dern beginnt sie mit vier Jah­ren ihre musi­ka­li­sche Grund­aus­bil­dung an der Musik­schu­le Taufers/Ahrntal und wählt zwei Jah­re später die Vio­li­ne zu ihrem Instru­ment. Nach eini­gen Jah­ren Unter­richt an den Musik­schu­len Taufers/Ahrntal und Bruneck, beginnt sie mit 16 Jah­ren ein Vor­be­rei­tungs­stu­di­um am Tiro­ler Lan­des­kon­ser­va­to­ri­um bei Mag. Iva­na Pristasova.

Die jun­ge Gei­ge­rin brennt für die Musik und die Kunst im All­ge­mei­nen. So enga­giert sie sich während des Besuchs des Spra­chen- und Real­gym­na­si­ums in der schul­in­ter­nen Thea­ter­grup­pe und im Klei­nen Thea­ter Bruneck, spielt im Südtiroler Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter, bei String­ART und wei­te­ren Ensembles.

Nach dem Abschluss der Ober­schu­le im Jahr 2017 besteht Leah Maria Huber die Aufnahmeprüfung zum Kon­zert­fach­stu­di­um Vio­li­ne am Tiro­ler Lan­des­kon­ser­va­to­ri­um und zieht nach Innsbruck.

Die Stu­den­tin lebt und liebt die Viel­falt. Neben ihrem Vio­lin­stu­di­um beginnt sie im Jahr 2018 mit dem Stu­di­um der Human­me­di­zin an der Medi­zi­ni­schen Universität Inns­bruck. Mit Hin­ga­be wid­met sie sich den bei­den grund­ver­schie­de­nen Fächern und sucht, sie bei­de in Gegen­wart und Zukunft zu meis­tern und zu verbinden.

BIOGRAPHIE

Leah Maria Huber stammt aus Luttach im Ahrn­tal. Als ältestes von vier Kin­dern beginnt sie mit vier Jah­ren ihre musi­ka­li­sche Grund­aus­bil­dung an der Musik­schu­le Taufers/Ahrntal und wählt zwei Jah­re später die Vio­li­ne zu ihrem Instru­ment. Nach eini­gen Jah­ren Unter­richt an den Musik­schu­len Taufers/Ahrntal und Bruneck, beginnt sie mit 16 Jah­ren ein Vor­be­rei­tungs­stu­di­um am Tiro­ler Lan­des­kon­ser­va­to­ri­um bei Mag. Iva­na Pristasova.

Die jun­ge Gei­ge­rin brennt für die Musik und die Kunst im All­ge­mei­nen. So enga­giert sie sich während des Besuchs des Spra­chen- und Real­gym­na­si­ums in der schul­in­ter­nen Thea­ter­grup­pe und im Klei­nen Thea­ter Bruneck, spielt im Südtiroler Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter, bei String­ART und wei­te­ren Ensembles.

Nach dem Abschluss der Ober­schu­le im Jahr 2017 besteht Leah Maria Huber die Aufnahmeprüfung zum Kon­zert­fach­stu­di­um Vio­li­ne am Tiro­ler Lan­des­kon­ser­va­to­ri­um und zieht nach Innsbruck.

Die Stu­den­tin lebt und liebt die Viel­falt. Neben ihrem Vio­lin­stu­di­um beginnt sie im Jahr 2018 mit dem Stu­di­um der Human­me­di­zin an der Medi­zi­ni­schen Universität Inns­bruck. Mit Hin­ga­be wid­met sie sich den bei­den grund­ver­schie­de­nen Fächern und sucht, sie bei­de in Gegen­wart und Zukunft zu meis­tern und zu verbinden.

Südtirol Filarmonica Arton Verein
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