MARTIN SCHMIDT

Leifers

GEIGE

Wie und war­um hast du dein Instru­ment als Kind aus­ge­wählt?
Als ich unge­fähr 6 Jah­re alt war, ist mir bei einem Besuch bei mei­ner Tan­te ihre Gei­ge im Gei­gen­kas­ten auf einem Regal auf­ge­fal­len. Nach eini­gen Ver­su­chen auf dem natür­lich viel zu gro­ßen Instru­ment war mir klar, dass, soll­te ich ein Instru­ment erler­nen, es Gei­ge sein müsse.

Was ist außer­halb der Musik dei­ne größ­te Lei­den­schaft?
Mei­ne größ­te Lei­den­schaft ist sicher­lich das Berg­stei­gen. Wäh­rend die mit Freu­den oder gele­gent­lich auch allein absol­vier­ten Tou­ren immer schwie­ri­ger und her­aus­for­dern­der gewor­den sind, ist der Grund, war­um ich in die Ber­ge gehe, immer der sel­be geblie­ben: Durch die erleb­te Ruhe, die Stim­mun­gen und Moment­auf­nah­men Kraft zu tan­ken für den All­tag. Beson­ders ein­drück­lich sind dabei z. B. Son­nen­auf­gän­ge im Hoch­ge­bir­ge oder ster­nen­kla­re Nachthimmel.

Was wür­dest du machen, wenn du kein Musi­ker wärst?
Lan­ge Zeit hät­te ich auf die­se Fra­ge geant­wor­tet, dass in dem Fall wahr­schein­lich Geschich­te oder Poli­tik­wis­sen­schaf­ten stu­diert hät­te und even­tu­ell Jour­na­list gewor­den wäre. Durch einen Zufall habe ich mit­ten in der Coro­na-Pan­de­mie eine Arbeit in die­sem Bereich ange­bo­ten bekom­men und als frei­be­ruf­li­cher Musik in die­ser Situa­ti­on auch sofort angenommen.

Wel­ches war der bedeut­sams­te Moment in dei­nem Musikerleben?
Der bedeut­sams­te Moment als Musi­ker, mei­ner Mei­nung nach ist die­se Fra­ge nicht so ein­fach zu beant­wor­ten. Es gibt so vie­le Facet­ten von bedeut­sam. Ist es ein Kon­zert mit einem gro­ßen Solis­ten oder Diri­gen­ten, in einem der schöns­ten Säle der Welt oder ein­fach ein wun­der­schö­nes Musik­stück? Oder gar ein erfolg­rei­ches, oder das ers­te erfolg­rei­ches Pro­be­spiel? Das ergibt vie­le wich­ti­ge Momen­te, und eigent­lich möch­te ich auch gar nicht einen davon auswählen.

Was schätzt du an Süd­ti­rol beson­ders?
An Süd­ti­rol schät­ze ich die Ver­schmel­zung von Kul­tu­ren und Spra­chen. Auch wenn auf dem Weg dort­hin, wie ich es mir wirk­lich vor­stel­len wür­de, noch viel pas­sie­ren muss, ist Süd­ti­rol in vie­ler Hin­sicht doch etwas sehr besonderes.

In wel­chen Län­dern und/oder Städ­ten der Welt hast du schon Kon­zer­te gespielt?
Mei­ne Kar­rie­re als Musik hat mich neben Ita­li­en und mei­nem Stu­di­en­ort Deutsch­land schon in eini­ge Län­der geführt, dar­un­ter Chi­na, Isra­el, Frank­reich, die Schweiz, Öster­reich, Polen und Tschechien.

Ist dir als Musi­ker schon mal etwas Ver­rück­tes oder Lus­ti­ges pas­siert?
Es ist eigent­lich weder beson­ders ver­rückt noch lus­tig, aber irgend­wie wie­der doch: Gleich bei mei­nem ers­ten Kon­zert auf einer Barock­gei­ge mit Darm­sai­ten ist mir eine Sai­te geris­sen. In kleins­ter Beset­zung und mit­ten in einer Bach-Fuge, war das in dem Moment für mich nicht wirk­lich lus­tig. Im Nach­hin­ein habe ich oft dar­über gelacht, ist mir doch sofort das gro­ße Vor­ur­teil den Darm­sai­ten gegen­über pas­siert. Seit­her habe ich vie­le Kon­zer­te auf ihnen gespielt, und in kei­nem ist mir mehr eine Sai­te gerissen.

Gibt es ande­re beruf­li­che Akti­vi­tä­ten in dei­nem Werdegang?
Seit Febru­ar arbei­te ich als Jour­na­list für die Tages­zei­tung “Dolo­mi­ten”, vor­her habe ich aus­schließ­lich als Musi­ker gearbeitet.

MARTIN SCHMIDT

Leifers

GEIGE

Wie und war­um hast du dein Instru­ment als Kind aus­ge­wählt?
Als ich unge­fähr 6 Jah­re alt war, ist mir bei einem Besuch bei mei­ner Tan­te ihre Gei­ge im Gei­gen­kas­ten auf einem Regal auf­ge­fal­len. Nach eini­gen Ver­su­chen auf dem natür­lich viel zu gro­ßen Instru­ment war mir klar, dass, soll­te ich ein Instru­ment erler­nen, es Gei­ge sein müsse.

Was ist außer­halb der Musik dei­ne größ­te Lei­den­schaft?
Mei­ne größ­te Lei­den­schaft ist sicher­lich das Berg­stei­gen. Wäh­rend die mit Freu­den oder gele­gent­lich auch allein absol­vier­ten Tou­ren immer schwie­ri­ger und her­aus­for­dern­der gewor­den sind, ist der Grund, war­um ich in die Ber­ge gehe, immer der sel­be geblie­ben: Durch die erleb­te Ruhe, die Stim­mun­gen und Moment­auf­nah­men Kraft zu tan­ken für den All­tag. Beson­ders ein­drück­lich sind dabei z. B. Son­nen­auf­gän­ge im Hoch­ge­bir­ge oder ster­nen­kla­re Nachthimmel.

Was wür­dest du machen, wenn du kein Musi­ker wärst?
Lan­ge Zeit hät­te ich auf die­se Fra­ge geant­wor­tet, dass in dem Fall wahr­schein­lich Geschich­te oder Poli­tik­wis­sen­schaf­ten stu­diert hät­te und even­tu­ell Jour­na­list gewor­den wäre. Durch einen Zufall habe ich mit­ten in der Coro­na-Pan­de­mie eine Arbeit in die­sem Bereich ange­bo­ten bekom­men und als frei­be­ruf­li­cher Musik in die­ser Situa­ti­on auch sofort angenommen.

Wel­ches war der bedeut­sams­te Moment in dei­nem Musikerleben?
Der bedeut­sams­te Moment als Musi­ker, mei­ner Mei­nung nach ist die­se Fra­ge nicht so ein­fach zu beant­wor­ten. Es gibt so vie­le Facet­ten von bedeut­sam. Ist es ein Kon­zert mit einem gro­ßen Solis­ten oder Diri­gen­ten, in einem der schöns­ten Säle der Welt oder ein­fach ein wun­der­schö­nes Musik­stück? Oder gar ein erfolg­rei­ches, oder das ers­te erfolg­rei­ches Pro­be­spiel? Das ergibt vie­le wich­ti­ge Momen­te, und eigent­lich möch­te ich auch gar nicht einen davon auswählen.

Was schätzt du an Süd­ti­rol beson­ders?
An Süd­ti­rol schät­ze ich die Ver­schmel­zung von Kul­tu­ren und Spra­chen. Auch wenn auf dem Weg dort­hin, wie ich es mir wirk­lich vor­stel­len wür­de, noch viel pas­sie­ren muss, ist Süd­ti­rol in vie­ler Hin­sicht doch etwas sehr besonderes.

In wel­chen Län­dern und/oder Städ­ten der Welt hast du schon Kon­zer­te gespielt?
Mei­ne Kar­rie­re als Musik hat mich neben Ita­li­en und mei­nem Stu­di­en­ort Deutsch­land schon in eini­ge Län­der geführt, dar­un­ter Chi­na, Isra­el, Frank­reich, die Schweiz, Öster­reich, Polen und Tschechien.

Ist dir als Musi­ker schon mal etwas Ver­rück­tes oder Lus­ti­ges pas­siert?
Es ist eigent­lich weder beson­ders ver­rückt noch lus­tig, aber irgend­wie wie­der doch: Gleich bei mei­nem ers­ten Kon­zert auf einer Barock­gei­ge mit Darm­sai­ten ist mir eine Sai­te geris­sen. In kleins­ter Beset­zung und mit­ten in einer Bach-Fuge, war das in dem Moment für mich nicht wirk­lich lus­tig. Im Nach­hin­ein habe ich oft dar­über gelacht, ist mir doch sofort das gro­ße Vor­ur­teil den Darm­sai­ten gegen­über pas­siert. Seit­her habe ich vie­le Kon­zer­te auf ihnen gespielt, und in kei­nem ist mir mehr eine Sai­te gerissen.

Gibt es ande­re beruf­li­che Akti­vi­tä­ten in dei­nem Werdegang?
Seit Febru­ar arbei­te ich als Jour­na­list für die Tages­zei­tung “Dolo­mi­ten”, vor­her habe ich aus­schließ­lich als Musi­ker gearbeitet.

BIOGRAPHIE

Nach dem Diplom in der Vio­lin­klas­se von Otta­via Kost­ner am Kon­ser­va­to­ri­um „Clau­dio Mon­te­ver­di“ in Bozen stu­dier­te Mar­tin Schmidt bei Mari­us Sima an der Hoch­schu­le für Musik „Franz Liszt“ in Wei­mar. Dem Bache­lor­ab­schluss im Jahr 2016 folg­te ein noch abzu­schlie­ßen­des Masterstudium.

Im Rah­men von ver­schie­de­nen Meis­ter­kur­sen für Vio­li­ne, Kam­mer­mu­sik und Alte Musik erhielt er Unter­richt u. a. bei Frie­de­mann Eich­horn, Chris­ti­an Alten­bur­ger, Rai­ner Kuss­maul, Ida Bie­ler, Vera Beths, Stan­ley Rit­chie, Rachel Pod­ger, Andrea Repet­to, Anto­nel­lo Farul­li und dem Quar­tet­to di Cremona.

Seit 2010 wirkt er regel­mä­ßig bei Pro­jek­ten des Ensem­ble Con­duc­tus und der Strei­cher­aka­de­mie Bozen mit, im Bereich Alten Musik folg­ten Zusam­men­ar­bei­ten mit dem Ensem­ble Cor­dia aus Bruneck und meh­re­ren Ensem­bles in Nord­ita­li­en und Österreich.

Nach reger Aus­hilfs­tä­tig­keit bei ver­schie­de­nen Thü­rin­ger Orches­tern wäh­rend des Stu­di­ums in Wei­mar hat­te er von 2017 bis 2019 einen Zeit­ver­trag am Pfalz­thea­ter Kai­sers­lau­tern. Anschlie­ßend arbei­te­te er als frei­be­ruf­li­cher Musi­ker in Rhein­land-Pfalz und wei­ter­hin auch in Süd­ti­rol. Wäh­rend sei­ner Stu­di­en­zeit und der spä­te­ren Tätig­keit hat­te er Gele­gen­heit, unter der Lei­tung von nam­haf­ten Diri­gen­ten wie Marek Janow­ski, Chris­ti­an Thie­le­mann, Micha­el San­der­ling, Frie­der Ber­ni­us, Hel­muth Ril­ling und Ton Koop­man zu musizieren.

Seit Febru­ar 2021 ist Mar­tin Schmidt als Jour­na­list für die Tages­zei­tung „Dolo­mi­ten“ tätig und spielt wei­ter­hin als Musi­ker vor allem in Südtirol.

BIOGRAPHIE

Nach dem Diplom in der Vio­lin­klas­se von Otta­via Kost­ner am Kon­ser­va­to­ri­um „Clau­dio Mon­te­ver­di“ in Bozen stu­dier­te Mar­tin Schmidt bei Mari­us Sima an der Hoch­schu­le für Musik „Franz Liszt“ in Wei­mar. Dem Bache­lor­ab­schluss im Jahr 2016 folg­te ein noch abzu­schlie­ßen­des Masterstudium.

Im Rah­men von ver­schie­de­nen Meis­ter­kur­sen für Vio­li­ne, Kam­mer­mu­sik und Alte Musik erhielt er Unter­richt u. a. bei Frie­de­mann Eich­horn, Chris­ti­an Alten­bur­ger, Rai­ner Kuss­maul, Ida Bie­ler, Vera Beths, Stan­ley Rit­chie, Rachel Pod­ger, Andrea Repet­to, Anto­nel­lo Farul­li und dem Quar­tet­to di Cremona.

Seit 2010 wirkt er regel­mä­ßig bei Pro­jek­ten des Ensem­ble Con­duc­tus und der Strei­cher­aka­de­mie Bozen mit, im Bereich Alten Musik folg­ten Zusam­men­ar­bei­ten mit dem Ensem­ble Cor­dia aus Bruneck und meh­re­ren Ensem­bles in Nord­ita­li­en und Österreich.

Nach reger Aus­hilfs­tä­tig­keit bei ver­schie­de­nen Thü­rin­ger Orches­tern wäh­rend des Stu­di­ums in Wei­mar hat­te er von 2017 bis 2019 einen Zeit­ver­trag am Pfalz­thea­ter Kai­sers­lau­tern. Anschlie­ßend arbei­te­te er als frei­be­ruf­li­cher Musi­ker in Rhein­land-Pfalz und wei­ter­hin auch in Süd­ti­rol. Wäh­rend sei­ner Stu­di­en­zeit und der spä­te­ren Tätig­keit hat­te er Gele­gen­heit, unter der Lei­tung von nam­haf­ten Diri­gen­ten wie Marek Janow­ski, Chris­ti­an Thie­le­mann, Micha­el San­der­ling, Frie­der Ber­ni­us, Hel­muth Ril­ling und Ton Koop­man zu musizieren.

Seit Febru­ar 2021 ist Mar­tin Schmidt als Jour­na­list für die Tages­zei­tung „Dolo­mi­ten“ tätig und spielt wei­ter­hin als Musi­ker vor allem in Südtirol.

Südtirol Filarmonica Arton Verein
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