PRESSEMITTEILUNG 28.|26
Südtirol – 30. Juni 2026
Die 6. Konzertreihe: fantasievoll mit Nino Rota und Gustav Mahler
Der Bozner Star-Posaunist Peter Steiner als Solist
Oscar-Preisträger Nino Rota als freundschaftliche Hommage an Mailand
86 Südtiroler Musiker:innen: neben Toblach, Bozen, Meran auch mit Premiere im Auditorium von Mailand
Programm “Die Kraft der Fantasie”
Nino Rota (1911–1979)
Konzert für Posaune und Orchester
Solist: Peter Steiner
Gustav Mahler (1860–1911)
Symphonie Nr. 1
Dirigent: Michael Pichler
Dauer: 70 Min. – keine Pause
Nino Rota (1911–1979), Konzert für Posaune und Orchester
Nino Rota – Oscar-Preisträger und Ikone der Filmmusik – schuf mit seinem Konzert für Posaune und Orchester ein zentrales Werk der Sololiteratur. Einerseits klassisch traditionell, andererseits äußerst bildhaft und detailreich, fordert Rota dem Solopart mit großer Kreativität künstlerische Höchstleistungen ab. Uraufgeführt wurde das rund 15-minütige Werk 1969 in Mailand vom Widmungsträger Bruno Ferrari.
Gustav Mahler (1860–1911), Symphonie Nr. 1
Naturklänge, alpine und böhmische Volksgesänge, Klezmer Sound und Heldengeschichten dienten Gustav Mahler als wesentliche Inspirationsquellen für seine erste Symphonie. Die neuartige Tonsprache des Werks wirkte auf Publikum und Kritik anfangs irritierend und hinterließ Ratlosigkeit. Besonders skurril erschien den Zeitgenossen die Melodie des Kinderliedes „Bruder Jakob“, die Mahler im dritten Satz als Trauermarsch in einer Moll Version vertonte. Durch die vier Sätze dieses Werkes zieht sich eine schillernde Palette zahlloser musikalischer Gedanken und Fantasien, die schließlich am Ende mit einem orchestralen Feuerwerk den „Sieg des Helden“ feiern.
Nach der Uraufführung 1889 in Budapest unterzog Mahler seine Symphonie Nr. 1 – anfangs noch als Tondichtung unter dem Titel „Titan“ bekannt – mehreren Umarbeitungen. Der endgültige Durchbruch gelang dem Werk erst 1903 in Amsterdam.
Peter Steiner (geb. 1992 in Bozen), Solo-Posaune
Mit Peter Steiner kann Südtirol stolz auf einen der wohl weltbesten Posaunisten sein. Nach dem Studium am Mozarteum Salzburg (AUT) und anschließend an der Juilliard School, New York (USA) wirkte Steiner im Colorado Symphony Orchestra, an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern, bevor er den Weg des Solisten bestritt, der ihn seither rund um den Globus führt. Mehrere Alben sind Zeugen seines herausragenden musikalischen Schaffens. Peter Steiner ist voller Vorfreude: „Nach dem fulminanten Auftakt in der Stadthalle Bozen zur Eröffnung der olympischen Winterspiele freue ich mich schon sehr auf vier gemeinsame Konzerte mit der Südtirol Filarmonica. Ein besonderes Highlight werden für mich die Konzerte in meiner Heimat darstellen, mit hoffentlich vielen bekannten Gesichtern im Publikum.“
Michael Pichler (geb. 1988 in Brixen), Dirigent
Der aus Lüsen stammende Dirigent Michael Pichler begann nach dem Studium in Wien und Mannheim seine dirigentische Laufbahn an deutschen Opernhäusern wie Regensburg, Heidelberg und Pforzheim, wo er aktuell als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor tätig ist. Als Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Südtirol Filarmonica ist es ihm ein Anliegen, dem Publikum höchste Qualität zu bieten, vor allem aber auch mit Musik die Menschen im Herzen zu erreichen.
Pichler zur anstehenden Konzertreihe: „Das Orchester und ich freuen uns außerordentlich, mit einer der herausragendsten Südtiroler Musikerpersönlichkeiten gemeinsam auf den Bühnen Südtirols und Mailands zu stehen: Peter Steiner wird mit dem Posaunenkonzert des Oscarpreisträgers Nino Rota das Konzert eröffnen. Im Anschluss daran entführt uns Gustav Mahler euphorisch in die Welt der Fantasie. Die Konzertbesucherinnen und ‑besucher erwartet ein spannender und kontrastreicher Abend.“
Orchesterbesetzung 2026
Von den mittlerweile 381 Südtiroler Musiker:innen, welche die breite und vielfältige Basis der Südtirol Filarmonica darstellen, werden 86 davon die Orchesterbesetzung für die Konzertreihe 2026 bilden.
Südtiroler Berufsmusiker:innen, die in den Sinfonieorchestern dieser Welt tätig sind und auf internationalen Bühnen das Publikum zu begeistern wissen, sowie einige Studierende werden wieder gemeinsam in Südtirol auftreten. Darunter befinden sich mehrere herausragende Musikerpersönlichkeiten wie zum Beispiel die Klarinettistin Sophie Pardatscher, die im Orchester der Deutschen Oper Berlin engagiert ist, oder Martin Pratissoli, Cellist im Orchestra dell’Arena di Verona. Die längste Anreise wird diesmal der Hornist Armin Terzer aus Hangzhou (China) kommend auf sich nehmen.
Die Mitbegründerin der Südtirol Filarmonica, Isabel Goller, hierzu: „Das Miteinander und die Inklusion sind die Eckpfeiler unseres Handelns und die Wertschätzung der Musiker:innen unser Credo. Die Südtirol Filarmonica verkörpert den europäischen Geist des kulturellen Austauschs über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg. Ich freue mich schon jetzt, diese besondere Energie, welche das Orchester mit dem Publikum verbindet, wieder gemeinsam zu spüren und zu erleben.“
Orte und Daten der Konzertreihe
Freitag 23. Oktober 2026 um 20:30 Uhr in Toblach, Gustav-Mahler-Saal
Samstag 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Bozen, Auditorium
Sonntag 25. Oktober 2026 um 17:00 Uhr in Meran, Kursaal
Montag 26. Oktober 2026 um 20:00 Uhr in Mailand, Auditorium
Ticketing
Der Kartenverkauf für die drei Konzerte in Südtirol beginnt ab sofort am 30. Juni 2026. Die Eintrittspreise bewegen sich zwischen 45 € und 25 €, zusätzlich Vorverkaufsgebühr von 5%. Kartenbestellungen:
- online auf www.suedtirol-filarmonica.it sowie auf www.ticket.bz.it
- e‑mail: info@ticket.bz.it
- telefonisch: 0471 053800 (DI-SA 14:30 – 19:00 Uhr)
Karten für das Konzert in Mailand werden ab 15. August buchbar sein.
Der Konzertsaal des Mailänder Auditorium
Die dritte Etappe der 2024 begonnenen „Südtirol Filarmonica meets friends“-Tournee bringt die Südtirol Filarmonica heuer in das wohl bedeutendste Konzerthaus Mailands: das Auditorium mit seinem Konzertsaal und einem Fassungsvermögen von 1.260 Sitzplätzen. Ambra Redaelli, die Präsidentin des Orchestra Sinfonica e Coro Sinfonico di Milano Giuseppe Verdi, freut sich auf das Gastspiel der Südtirol Filarmonica: „Mit besonderer Freude begrüßen wir im Auditorium di Milano Fondazione Cariplo – der „Heimat“ unseres Mailänder Symphonieorchesters – die Südtirol Filarmonica, ein Ensemble, das zu den originellsten und interessantesten Musikprojekten der vergangenen Jahre zählt.
Dieses Konzert besitzt eine Bedeutung, die weit über den künstlerischen Wert der Initiative hinausgeht. Nach den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Milano Cortina 2026, die die Lombardei und Südtirol in einer außergewöhnlichen Gelegenheit zur Zusammenarbeit und internationalen Sichtbarkeit verbunden haben, wird die Musik heute zu einem konkreten Instrument, um Beziehungen zu festigen, den Dialog zu fördern und die Verbundenheit zwischen unterschiedlichen, zugleich aber eng miteinander verbundenen Gemeinschaften zu stärken.
Kulturelle Institutionen haben die Aufgabe, diesen Beziehungen Kontinuität zu verleihen und die Begegnungen, die durch große Ereignisse entstehen, in dauerhafte Gelegenheiten des Austauschs, des gegenseitigen Kennenlernens und des gemeinsamen Wachstums zu verwandeln. In diesem Sinne ist der Auftritt der Südtirol Filarmonica in Mailand ein wichtiges Zeichen: eine ideelle Brücke zwischen Regionen, die gemeinsame Werte wie Offenheit, Qualität, Innovationskraft und die Förderung der jungen Generation teilen.
Ich danke dem Kulturverein ARTON und seinem Präsidenten Zeno Kerschbaumer dafür, dass sie sich für unser Auditorium entschieden haben, und wünsche den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Publikum einen Abend, der eindrucksvoll zeigt, wie Kultur Menschen, Gemeinschaften und Regionen auch weit über geografische Grenzen und die institutionellen Anlässe hinaus verbinden kann, die diese Begegnung ermöglicht haben.“
Funfact: Gustav Mahler verbindet das Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach mit dem Auditorium von Mailand: während das Kulturzentrum Toblach dessen Namen trägt, lautet die Anschrift des Auditorium in Mailand Largo Gustav Mahler
Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach: home of Südtirol Filarmonica
Vorbereitet werden die diesjährigen Auftritte bei den gemeinsamen Proben vom 18.–23. Oktober 2026 im „Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach Dolomiten“. Seit den ersten Auftritten der Südtirol Filarmonica im Jahre 2021 ist das Kulturzentrum Gustav Mahler Dreh- und Angelpunkt der Südtirol Filarmonica. Es ist nicht nur der feste Probenort, sondern auch Aufenthaltsort und Ausgangspunkt der jährlichen Musikreise der Südtirol Filarmonica. Diese erfolgreiche und starke Partnerschaft erfreut sich nunmehr der offiziellen Bezeichnung: „Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach – home of Südtirol Filarmonica“ und findet auch in einem eigens hierfür geschaffenen Logo seinen Ausdruck.
Wertschätzung für die Musikschulen Südtirols
Kurz nach den ersten Konzerten im September 2021 äußerten mehrere Musiker:innen den Wunsch, die Dankbarkeit gegenüber ihrem Ursprung — den Musikschulen Südtirols — konkret zum Ausdruck zu bringen. Daher ist seit 2022 ein Ensembleauftritt an einer Musikschule Südtirols fester Bestandteil des Wochenprogramms der Südtirol Filarmonica.
Dieses Jahr wird ein Ensemble für die Schüler:innen an der Musikschule Oberes Pustertal ein exklusives und interaktives Konzert geben.
Klingende Kilometer
Für den Auftritt im Oktober 2026 legen die 86 Musiker:innen, der Solist und der Dirigent insgesamt 78.408 km zurück, mit unterschiedlichen Transportmitteln – vornehmlich Zug. Die Anreise erfolgt am 18. Oktober für einen 7‑tägigen Aufenthalt in Südtirol und einen 2tägigen Aufenthalt in Mailand. Er umfasst 5 Probentage sowie 4 Konzerttage. Nach dem Konzert in Mailand kehren alle Musiker:innen und der Dirigent wieder an deren Wirkungsstätten in der Welt zurück.
Bei der Fundraising-Aktion “Klingende Kilometer” kann Jede und Jeder, zum Preis von 1 € je km, beliebig viele Kilometer erwerben – und somit die Musiker:innen unterstützen. Spenden können unter „Klingende Kilometer“ auf www.suedtirol-filarmonica.it eingezahlt werden.
„Südtirol kann stolz auf seine vielen Musikerinnen und Musiker sein, die in den renommiertesten Orchestern der Welt spielen. Ich unterstütze die sympathische Aktion „Klingende Kilometer“ von ganzem Herzen und wünsche mir, dass Viele diesem Aufruf folgen.”, so Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder, Schirmherr der Aktion Klingende Kilometer.
381 Südtiroler Musiker:innen
Die Südtirol Filarmonica wurde 2019 ins Leben gerufen. Die breite und vielfältige Basis des Orchesters bilden jene 381 Südtiroler Musiker:innen der klassischen Musik, welche das Musizieren zu deren Beruf gemacht haben und mehrheitlich verstreut auf der Welt mit den renommiertesten Orchestern auftreten.
Beheimatet in jedem Winkel Südtirols begeistern sie das Publikum mit ihren Darbietungen in Orchestern wie dem New York Philharmonic, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, aber auch dem Malaysia Philharmonic Orchestra und dem Zhejiang Symphonieorchester, um nur einige zu nennen. Sie alle vereint die Leidenschaft für die klassische Musik und ihre gemeinsame Heimat: Südtirol.
Spiegelbild Südtirols
Die Südtirol Filarmonica widerspiegelt die Südtiroler Gesellschaft: sie umarmt alle Sprachgruppen – neben der Deutschen (66%), der Italienischen (22%) und der Ladinischen (8%) auch die sog. neue Sprachgruppe (4%). Das Orchester ist generationenübergreifend: die Musiker:innen umfassen praktisch drei Generationen – von jugendlichen 17 Jahren bis erfahrenen 65 Jahren. Der kontinuierliche Einbau von jungen hochtalentierten Musiker:innen ist dabei eine Selbstverständlichkeit. Die Geschlechteraufteilung in der Südtirol Filarmonica ist nahezu ausgeglichen: 46% Frauen – 54% Männer. Die Gage für die gemeinsame Woche in Südtirol ist einheitlich: unabhängig ob Junior oder Senior, unabhängig ob Frau oder Mann.
Damit geht die Südtirol Filarmonica einen Schritt weiter: die beiden Werte „Miteinander“ und „Inklusion“ sind nicht nur schöne Wörter, sondern sie werden konkret gelebt.
Philosophie und Werte der Südtirol Filarmonica
Südtirol zeichnet sich durch eine besondere Art gesellschaftlicher und kultureller Vielfalt aus. Ob Deutsch, Italienisch oder Ladinisch, Sprache ist hier kein Hindernis, sondern Reichtum eines bemerkenswerten Kulturkosmos.
Ein Sinfonieorchester ist Sinnbild für das gemeinsame Empfinden und Agieren und das Zusammenwirken vieler verschiedener Stimmen.
Für weitere Informationen: www.suedtirol-filarmonica.it
Zitate
Peter Steiner, Solo-Posaune
„Nach dem fulminanten Auftakt in der Stadthalle Bozen zur Eröffnung der olympischen Winterspiele freue ich mich schon sehr auf vier gemeinsame Konzerte mit der Südtirol Filarmonica. Ein besonderes Highlight werden für mich die Konzerte in meiner Heimat darstellen, mit hoffentlich vielen bekannten Gesichtern im Publikum.“
Michael Pichler, Künstlerischer Leiter und Dirigent
„Das Orchester und ich freuen uns außerordentlich, mit einem der herausragenden Südtiroler Musikerpersönlichkeiten gemeinsam auf den Bühnen Südtirols und Mailands zu stehen: Peter Steiner wird mit dem Posaunenkonzert des Oscarpreisträgers Nino Rota das Konzert eröffnen. Im Anschluss daran entführt uns Gustav Mahler euphorisch in die Welt der Fantasie. Die Konzertbesucherinnen und ‑besucher erwartet ein spannender, kontrastreicher und fulminanter Abend.“
Isabel Goller, Mitbegründerin Südtirol Filarmonica und Harfenistin
„Das Miteinander und die Inklusion sind die Eckpfeiler unseres Handelns und die Wertschätzung der Musiker:innen unser Credo. Die Südtirol Filarmonica verkörpert den europäischen Geist des kulturellen Austauschs über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg. Ich freue mich schon jetzt, diese besondere Energie, welche das Orchester mit dem Publikum verbindet, wieder gemeinsam zu spüren und zu erleben.“
Ambra Redaelli, die Präsidentin des Orchestra Sinfonica e Coro Sinfonico di Milano Giuseppe Verdi
„Mit besonderer Freude begrüßen wir im Auditorium di Milano Fondazione Cariplo – der „Heimat“ unseres Mailänder Symphonieorchesters – die Südtirol Filarmonica, ein Ensemble, das zu den originellsten und interessantesten Musikprojekten der vergangenen Jahre zählt.
Dieses Konzert besitzt eine Bedeutung, die weit über den künstlerischen Wert der Initiative hinausgeht. Nach den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Milano Cortina 2026, die die Lombardei und Südtirol in einer außergewöhnlichen Gelegenheit zur Zusammenarbeit und internationalen Sichtbarkeit verbunden haben, wird die Musik heute zu einem konkreten Instrument, um Beziehungen zu festigen, den Dialog zu fördern und die Verbundenheit zwischen unterschiedlichen, zugleich aber eng miteinander verbundenen Gemeinschaften zu stärken.
Kulturelle Institutionen haben die Aufgabe, diesen Beziehungen Kontinuität zu verleihen und die Begegnungen, die durch große Ereignisse entstehen, in dauerhafte Gelegenheiten des Austauschs, des gegenseitigen Kennenlernens und des gemeinsamen Wachstums zu verwandeln. In diesem Sinne ist der Auftritt der Südtirol Filarmonica in Mailand ein wichtiges Zeichen: eine ideelle Brücke zwischen Regionen, die gemeinsame Werte wie Offenheit, Qualität, Innovationskraft und die Förderung der jungen Generation teilen.
Ich danke dem Kulturverein ARTON und seinem Präsidenten Zeno Kerschbaumer dafür, dass sie sich für unser Auditorium entschieden haben, und wünsche den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Publikum einen Abend, der eindrucksvoll zeigt, wie Kultur Menschen, Gemeinschaften und Regionen auch weit über geografische Grenzen und die institutionellen Anlässe hinaus verbinden kann, die diese Begegnung ermöglicht haben.“
Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder, Schirmherr der Aktion Klingende Kilometer.
„Südtirol kann stolz auf seine vielen Musikerinnen und Musiker sein, die in den renommiertesten Orchestern der Welt spielen. Ich unterstütze die sympathische Aktion „Klingende Kilometer“ von ganzem Herzen und wünsche mir, dass Viele diesem Aufruf folgen.”
ARCHIV
PRESSEMITTEILUNG 28.|26
Südtirol – 30. Juni 2026
Die 6. Konzertreihe: fantasievoll mit Nino Rota und Gustav Mahler
Der Bozner Star-Posaunist Peter Steiner als Solist
Oscar-Preisträger Nino Rota als freundschaftliche Hommage an Mailand
86 Südtiroler Musiker:innen: neben Toblach, Bozen, Meran auch mit Premiere im Auditorium von Mailand
Programm “Die Kraft der Fantasie”
Nino Rota (1911–1979)
Konzert für Posaune und Orchester
Solist: Peter Steiner
Gustav Mahler (1860–1911)
Symphonie Nr. 1
Dirigent: Michael Pichler
Dauer: 70 Min. – keine Pause
Nino Rota (1911–1979), Konzert für Posaune und Orchester
Nino Rota – Oscar-Preisträger und Ikone der Filmmusik – schuf mit seinem Konzert für Posaune und Orchester ein zentrales Werk der Sololiteratur. Einerseits klassisch traditionell, andererseits äußerst bildhaft und detailreich, fordert Rota dem Solopart mit großer Kreativität künstlerische Höchstleistungen ab. Uraufgeführt wurde das rund 15-minütige Werk 1969 in Mailand vom Widmungsträger Bruno Ferrari.
Gustav Mahler (1860–1911), Symphonie Nr. 1
Naturklänge, alpine und böhmische Volksgesänge, Klezmer Sound und Heldengeschichten dienten Gustav Mahler als wesentliche Inspirationsquellen für seine erste Symphonie. Die neuartige Tonsprache des Werks wirkte auf Publikum und Kritik anfangs irritierend und hinterließ Ratlosigkeit. Besonders skurril erschien den Zeitgenossen die Melodie des Kinderliedes „Bruder Jakob“, die Mahler im dritten Satz als Trauermarsch in einer Moll Version vertonte. Durch die vier Sätze dieses Werkes zieht sich eine schillernde Palette zahlloser musikalischer Gedanken und Fantasien, die schließlich am Ende mit einem orchestralen Feuerwerk den „Sieg des Helden“ feiern.
Nach der Uraufführung 1889 in Budapest unterzog Mahler seine Symphonie Nr. 1 – anfangs noch als Tondichtung unter dem Titel „Titan“ bekannt – mehreren Umarbeitungen. Der endgültige Durchbruch gelang dem Werk erst 1903 in Amsterdam.
Peter Steiner (geb. 1992 in Bozen), Solo-Posaune
Mit Peter Steiner kann Südtirol stolz auf einen der wohl weltbesten Posaunisten sein. Nach dem Studium am Mozarteum Salzburg (AUT) und anschließend an der Juilliard School, New York (USA) wirkte Steiner im Colorado Symphony Orchestra, an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern, bevor er den Weg des Solisten bestritt, der ihn seither rund um den Globus führt. Mehrere Alben sind Zeugen seines herausragenden musikalischen Schaffens. Peter Steiner ist voller Vorfreude: „Nach dem fulminanten Auftakt in der Stadthalle Bozen zur Eröffnung der olympischen Winterspiele freue ich mich schon sehr auf vier gemeinsame Konzerte mit der Südtirol Filarmonica. Ein besonderes Highlight werden für mich die Konzerte in meiner Heimat darstellen, mit hoffentlich vielen bekannten Gesichtern im Publikum.“
Michael Pichler (geb. 1988 in Brixen), Dirigent
Der aus Lüsen stammende Dirigent Michael Pichler begann nach dem Studium in Wien und Mannheim seine dirigentische Laufbahn an deutschen Opernhäusern wie Regensburg, Heidelberg und Pforzheim, wo er aktuell als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor tätig ist. Als Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Südtirol Filarmonica ist es ihm ein Anliegen, dem Publikum höchste Qualität zu bieten, vor allem aber auch mit Musik die Menschen im Herzen zu erreichen.
Pichler zur anstehenden Konzertreihe: „Das Orchester und ich freuen uns außerordentlich, mit einer der herausragendsten Südtiroler Musikerpersönlichkeiten gemeinsam auf den Bühnen Südtirols und Mailands zu stehen: Peter Steiner wird mit dem Posaunenkonzert des Oscarpreisträgers Nino Rota das Konzert eröffnen. Im Anschluss daran entführt uns Gustav Mahler euphorisch in die Welt der Fantasie. Die Konzertbesucherinnen und ‑besucher erwartet ein spannender und kontrastreicher Abend.“
Orchesterbesetzung 2026
Von den mittlerweile 381 Südtiroler Musiker:innen, welche die breite und vielfältige Basis der Südtirol Filarmonica darstellen, werden 86 davon die Orchesterbesetzung für die Konzertreihe 2026 bilden.
Südtiroler Berufsmusiker:innen, die in den Sinfonieorchestern dieser Welt tätig sind und auf internationalen Bühnen das Publikum zu begeistern wissen, sowie einige Studierende werden wieder gemeinsam in Südtirol auftreten. Darunter befinden sich mehrere herausragende Musikerpersönlichkeiten wie zum Beispiel die Klarinettistin Sophie Pardatscher, die im Orchester der Deutschen Oper Berlin engagiert ist, oder Martin Pratissoli, Cellist im Orchestra dell’Arena di Verona. Die längste Anreise wird diesmal der Hornist Armin Terzer aus Hangzhou (China) kommend auf sich nehmen.
Die Mitbegründerin der Südtirol Filarmonica, Isabel Goller, hierzu: „Das Miteinander und die Inklusion sind die Eckpfeiler unseres Handelns und die Wertschätzung der Musiker:innen unser Credo. Die Südtirol Filarmonica verkörpert den europäischen Geist des kulturellen Austauschs über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg. Ich freue mich schon jetzt, diese besondere Energie, welche das Orchester mit dem Publikum verbindet, wieder gemeinsam zu spüren und zu erleben.“
Orte und Daten der Konzertreihe
Freitag 23. Oktober 2026 um 20:30 Uhr in Toblach, Gustav-Mahler-Saal
Samstag 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Bozen, Auditorium
Sonntag 25. Oktober 2026 um 17:00 Uhr in Meran, Kursaal
Montag 26. Oktober 2026 um 20:00 Uhr in Mailand, Auditorium
Ticketing
Der Kartenverkauf für die drei Konzerte in Südtirol beginnt ab sofort am 30. Juni 2026. Die Eintrittspreise bewegen sich zwischen 45 € und 25 €, zusätzlich Vorverkaufsgebühr von 5%. Kartenbestellungen:
- online auf www.suedtirol-filarmonica.it sowie auf www.ticket.bz.it
- e‑mail: info@ticket.bz.it
- telefonisch: 0471 053800 (DI-SA 14:30 – 19:00 Uhr)
Karten für das Konzert in Mailand werden ab 15. August buchbar sein.
Der Konzertsaal des Mailänder Auditorium
Die dritte Etappe der 2024 begonnenen „Südtirol Filarmonica meets friends“-Tournee bringt die Südtirol Filarmonica heuer in das wohl bedeutendste Konzerthaus Mailands: das Auditorium mit seinem Konzertsaal und einem Fassungsvermögen von 1.260 Sitzplätzen. Ambra Redaelli, die Präsidentin des Orchestra Sinfonica e Coro Sinfonico di Milano Giuseppe Verdi, freut sich auf das Gastspiel der Südtirol Filarmonica: „Mit besonderer Freude begrüßen wir im Auditorium di Milano Fondazione Cariplo – der „Heimat“ unseres Mailänder Symphonieorchesters – die Südtirol Filarmonica, ein Ensemble, das zu den originellsten und interessantesten Musikprojekten der vergangenen Jahre zählt.
Dieses Konzert besitzt eine Bedeutung, die weit über den künstlerischen Wert der Initiative hinausgeht. Nach den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Milano Cortina 2026, die die Lombardei und Südtirol in einer außergewöhnlichen Gelegenheit zur Zusammenarbeit und internationalen Sichtbarkeit verbunden haben, wird die Musik heute zu einem konkreten Instrument, um Beziehungen zu festigen, den Dialog zu fördern und die Verbundenheit zwischen unterschiedlichen, zugleich aber eng miteinander verbundenen Gemeinschaften zu stärken.
Kulturelle Institutionen haben die Aufgabe, diesen Beziehungen Kontinuität zu verleihen und die Begegnungen, die durch große Ereignisse entstehen, in dauerhafte Gelegenheiten des Austauschs, des gegenseitigen Kennenlernens und des gemeinsamen Wachstums zu verwandeln. In diesem Sinne ist der Auftritt der Südtirol Filarmonica in Mailand ein wichtiges Zeichen: eine ideelle Brücke zwischen Regionen, die gemeinsame Werte wie Offenheit, Qualität, Innovationskraft und die Förderung der jungen Generation teilen.
Ich danke dem Kulturverein ARTON und seinem Präsidenten Zeno Kerschbaumer dafür, dass sie sich für unser Auditorium entschieden haben, und wünsche den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Publikum einen Abend, der eindrucksvoll zeigt, wie Kultur Menschen, Gemeinschaften und Regionen auch weit über geografische Grenzen und die institutionellen Anlässe hinaus verbinden kann, die diese Begegnung ermöglicht haben.“
Funfact: Gustav Mahler verbindet das Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach mit dem Auditorium von Mailand: während das Kulturzentrum Toblach dessen Namen trägt, lautet die Anschrift des Auditorium in Mailand Largo Gustav Mahler
Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach: home of Südtirol Filarmonica
Vorbereitet werden die diesjährigen Auftritte bei den gemeinsamen Proben vom 18.–23. Oktober 2026 im „Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach Dolomiten“. Seit den ersten Auftritten der Südtirol Filarmonica im Jahre 2021 ist das Kulturzentrum Gustav Mahler Dreh- und Angelpunkt der Südtirol Filarmonica. Es ist nicht nur der feste Probenort, sondern auch Aufenthaltsort und Ausgangspunkt der jährlichen Musikreise der Südtirol Filarmonica. Diese erfolgreiche und starke Partnerschaft erfreut sich nunmehr der offiziellen Bezeichnung: „Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach – home of Südtirol Filarmonica“ und findet auch in einem eigens hierfür geschaffenen Logo seinen Ausdruck.
Wertschätzung für die Musikschulen Südtirols
Kurz nach den ersten Konzerten im September 2021 äußerten mehrere Musiker:innen den Wunsch, die Dankbarkeit gegenüber ihrem Ursprung — den Musikschulen Südtirols — konkret zum Ausdruck zu bringen. Daher ist seit 2022 ein Ensembleauftritt an einer Musikschule Südtirols fester Bestandteil des Wochenprogramms der Südtirol Filarmonica.
Dieses Jahr wird ein Ensemble für die Schüler:innen an der Musikschule Oberes Pustertal ein exklusives und interaktives Konzert geben.
Klingende Kilometer
Für den Auftritt im Oktober 2026 legen die 86 Musiker:innen, der Solist und der Dirigent insgesamt 78.408 km zurück, mit unterschiedlichen Transportmitteln – vornehmlich Zug. Die Anreise erfolgt am 18. Oktober für einen 7‑tägigen Aufenthalt in Südtirol und einen 2tägigen Aufenthalt in Mailand. Er umfasst 5 Probentage sowie 4 Konzerttage. Nach dem Konzert in Mailand kehren alle Musiker:innen und der Dirigent wieder an deren Wirkungsstätten in der Welt zurück.
Bei der Fundraising-Aktion “Klingende Kilometer” kann Jede und Jeder, zum Preis von 1 € je km, beliebig viele Kilometer erwerben – und somit die Musiker:innen unterstützen. Spenden können unter „Klingende Kilometer“ auf www.suedtirol-filarmonica.it eingezahlt werden.
„Südtirol kann stolz auf seine vielen Musikerinnen und Musiker sein, die in den renommiertesten Orchestern der Welt spielen. Ich unterstütze die sympathische Aktion „Klingende Kilometer“ von ganzem Herzen und wünsche mir, dass Viele diesem Aufruf folgen.”, so Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder, Schirmherr der Aktion Klingende Kilometer.
381 Südtiroler Musiker:innen
Die Südtirol Filarmonica wurde 2019 ins Leben gerufen. Die breite und vielfältige Basis des Orchesters bilden jene 381 Südtiroler Musiker:innen der klassischen Musik, welche das Musizieren zu deren Beruf gemacht haben und mehrheitlich verstreut auf der Welt mit den renommiertesten Orchestern auftreten.
Beheimatet in jedem Winkel Südtirols begeistern sie das Publikum mit ihren Darbietungen in Orchestern wie dem New York Philharmonic, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, aber auch dem Malaysia Philharmonic Orchestra und dem Zhejiang Symphonieorchester, um nur einige zu nennen. Sie alle vereint die Leidenschaft für die klassische Musik und ihre gemeinsame Heimat: Südtirol.
Spiegelbild Südtirols
Die Südtirol Filarmonica widerspiegelt die Südtiroler Gesellschaft: sie umarmt alle Sprachgruppen – neben der Deutschen (66%), der Italienischen (22%) und der Ladinischen (8%) auch die sog. neue Sprachgruppe (4%). Das Orchester ist generationenübergreifend: die Musiker:innen umfassen praktisch drei Generationen – von jugendlichen 17 Jahren bis erfahrenen 65 Jahren. Der kontinuierliche Einbau von jungen hochtalentierten Musiker:innen ist dabei eine Selbstverständlichkeit. Die Geschlechteraufteilung in der Südtirol Filarmonica ist nahezu ausgeglichen: 46% Frauen – 54% Männer. Die Gage für die gemeinsame Woche in Südtirol ist einheitlich: unabhängig ob Junior oder Senior, unabhängig ob Frau oder Mann.
Damit geht die Südtirol Filarmonica einen Schritt weiter: die beiden Werte „Miteinander“ und „Inklusion“ sind nicht nur schöne Wörter, sondern sie werden konkret gelebt.
Philosophie und Werte der Südtirol Filarmonica
Südtirol zeichnet sich durch eine besondere Art gesellschaftlicher und kultureller Vielfalt aus. Ob Deutsch, Italienisch oder Ladinisch, Sprache ist hier kein Hindernis, sondern Reichtum eines bemerkenswerten Kulturkosmos.
Ein Sinfonieorchester ist Sinnbild für das gemeinsame Empfinden und Agieren und das Zusammenwirken vieler verschiedener Stimmen.
Für weitere Informationen: www.suedtirol-filarmonica.it
Zitate
Peter Steiner, Solo-Posaune
„Nach dem fulminanten Auftakt in der Stadthalle Bozen zur Eröffnung der olympischen Winterspiele freue ich mich schon sehr auf vier gemeinsame Konzerte mit der Südtirol Filarmonica. Ein besonderes Highlight werden für mich die Konzerte in meiner Heimat darstellen, mit hoffentlich vielen bekannten Gesichtern im Publikum.“
Michael Pichler, Künstlerischer Leiter und Dirigent
„Das Orchester und ich freuen uns außerordentlich, mit einem der herausragenden Südtiroler Musikerpersönlichkeiten gemeinsam auf den Bühnen Südtirols und Mailands zu stehen: Peter Steiner wird mit dem Posaunenkonzert des Oscarpreisträgers Nino Rota das Konzert eröffnen. Im Anschluss daran entführt uns Gustav Mahler euphorisch in die Welt der Fantasie. Die Konzertbesucherinnen und ‑besucher erwartet ein spannender, kontrastreicher und fulminanter Abend.“
Isabel Goller, Mitbegründerin Südtirol Filarmonica und Harfenistin
„Das Miteinander und die Inklusion sind die Eckpfeiler unseres Handelns und die Wertschätzung der Musiker:innen unser Credo. Die Südtirol Filarmonica verkörpert den europäischen Geist des kulturellen Austauschs über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg. Ich freue mich schon jetzt, diese besondere Energie, welche das Orchester mit dem Publikum verbindet, wieder gemeinsam zu spüren und zu erleben.“
Ambra Redaelli, die Präsidentin des Orchestra Sinfonica e Coro Sinfonico di Milano Giuseppe Verdi
„Mit besonderer Freude begrüßen wir im Auditorium di Milano Fondazione Cariplo – der „Heimat“ unseres Mailänder Symphonieorchesters – die Südtirol Filarmonica, ein Ensemble, das zu den originellsten und interessantesten Musikprojekten der vergangenen Jahre zählt.
Dieses Konzert besitzt eine Bedeutung, die weit über den künstlerischen Wert der Initiative hinausgeht. Nach den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Milano Cortina 2026, die die Lombardei und Südtirol in einer außergewöhnlichen Gelegenheit zur Zusammenarbeit und internationalen Sichtbarkeit verbunden haben, wird die Musik heute zu einem konkreten Instrument, um Beziehungen zu festigen, den Dialog zu fördern und die Verbundenheit zwischen unterschiedlichen, zugleich aber eng miteinander verbundenen Gemeinschaften zu stärken.
Kulturelle Institutionen haben die Aufgabe, diesen Beziehungen Kontinuität zu verleihen und die Begegnungen, die durch große Ereignisse entstehen, in dauerhafte Gelegenheiten des Austauschs, des gegenseitigen Kennenlernens und des gemeinsamen Wachstums zu verwandeln. In diesem Sinne ist der Auftritt der Südtirol Filarmonica in Mailand ein wichtiges Zeichen: eine ideelle Brücke zwischen Regionen, die gemeinsame Werte wie Offenheit, Qualität, Innovationskraft und die Förderung der jungen Generation teilen.
Ich danke dem Kulturverein ARTON und seinem Präsidenten Zeno Kerschbaumer dafür, dass sie sich für unser Auditorium entschieden haben, und wünsche den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Publikum einen Abend, der eindrucksvoll zeigt, wie Kultur Menschen, Gemeinschaften und Regionen auch weit über geografische Grenzen und die institutionellen Anlässe hinaus verbinden kann, die diese Begegnung ermöglicht haben.“
Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder, Schirmherr der Aktion Klingende Kilometer.
„Südtirol kann stolz auf seine vielen Musikerinnen und Musiker sein, die in den renommiertesten Orchestern der Welt spielen. Ich unterstütze die sympathische Aktion „Klingende Kilometer“ von ganzem Herzen und wünsche mir, dass Viele diesem Aufruf folgen.”
ARCHIV
PRESSE-
MITTEILUNG 28.|26
Südtirol – 30. Juni 2026
Die 6. Konzertreihe: fantasievoll mit Nino Rota und Gustav Mahler
Der Bozner Star-Posaunist Peter Steiner als Solist
Oscar-Preisträger Nino Rota als freundschaftliche Hommage an Mailand
86 Südtiroler Musiker:innen: neben Toblach, Bozen, Meran auch mit Premiere im Auditorium von Mailand
Programm “Die Kraft der Fantasie”
Nino Rota (1911–1979)
Konzert für Posaune und Orchester
Solist: Peter Steiner
Gustav Mahler (1860–1911)
Symphonie Nr. 1
Dirigent: Michael Pichler
Dauer: 70 Min. – keine Pause
Nino Rota (1911–1979), Konzert für Posaune und Orchester
Nino Rota – Oscar-Preisträger und Ikone der Filmmusik – schuf mit seinem Konzert für Posaune und Orchester ein zentrales Werk der Sololiteratur. Einerseits klassisch traditionell, andererseits äußerst bildhaft und detailreich, fordert Rota dem Solopart mit großer Kreativität künstlerische Höchstleistungen ab. Uraufgeführt wurde das rund 15-minütige Werk 1969 in Mailand vom Widmungsträger Bruno Ferrari.
Gustav Mahler (1860–1911), Symphonie Nr. 1
Naturklänge, alpine und böhmische Volksgesänge, Klezmer Sound und Heldengeschichten dienten Gustav Mahler als wesentliche Inspirationsquellen für seine erste Symphonie. Die neuartige Tonsprache des Werks wirkte auf Publikum und Kritik anfangs irritierend und hinterließ Ratlosigkeit. Besonders skurril erschien den Zeitgenossen die Melodie des Kinderliedes „Bruder Jakob“, die Mahler im dritten Satz als Trauermarsch in einer Moll Version vertonte. Durch die vier Sätze dieses Werkes zieht sich eine schillernde Palette zahlloser musikalischer Gedanken und Fantasien, die schließlich am Ende mit einem orchestralen Feuerwerk den „Sieg des Helden“ feiern.
Nach der Uraufführung 1889 in Budapest unterzog Mahler seine Symphonie Nr. 1 – anfangs noch als Tondichtung unter dem Titel „Titan“ bekannt – mehreren Umarbeitungen. Der endgültige Durchbruch gelang dem Werk erst 1903 in Amsterdam.
Peter Steiner (geb. 1992 in Bozen), Solo-Posaune
Mit Peter Steiner kann Südtirol stolz auf einen der wohl weltbesten Posaunisten sein. Nach dem Studium am Mozarteum Salzburg (AUT) und anschließend an der Juilliard School, New York (USA) wirkte Steiner im Colorado Symphony Orchestra, an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern, bevor er den Weg des Solisten bestritt, der ihn seither rund um den Globus führt. Mehrere Alben sind Zeugen seines herausragenden musikalischen Schaffens. Peter Steiner ist voller Vorfreude: „Nach dem fulminanten Auftakt in der Stadthalle Bozen zur Eröffnung der olympischen Winterspiele freue ich mich schon sehr auf vier gemeinsame Konzerte mit der Südtirol Filarmonica. Ein besonderes Highlight werden für mich die Konzerte in meiner Heimat darstellen, mit hoffentlich vielen bekannten Gesichtern im Publikum.“
Michael Pichler (geb. 1988 in Brixen), Dirigent
Der aus Lüsen stammende Dirigent Michael Pichler begann nach dem Studium in Wien und Mannheim seine dirigentische Laufbahn an deutschen Opernhäusern wie Regensburg, Heidelberg und Pforzheim, wo er aktuell als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor tätig ist. Als Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Südtirol Filarmonica ist es ihm ein Anliegen, dem Publikum höchste Qualität zu bieten, vor allem aber auch mit Musik die Menschen im Herzen zu erreichen.
Pichler zur anstehenden Konzertreihe: „Das Orchester und ich freuen uns außerordentlich, mit einer der herausragendsten Südtiroler Musikerpersönlichkeiten gemeinsam auf den Bühnen Südtirols und Mailands zu stehen: Peter Steiner wird mit dem Posaunenkonzert des Oscarpreisträgers Nino Rota das Konzert eröffnen. Im Anschluss daran entführt uns Gustav Mahler euphorisch in die Welt der Fantasie. Die Konzertbesucherinnen und ‑besucher erwartet ein spannender und kontrastreicher Abend.“
Orchesterbesetzung 2026
Von den mittlerweile 381 Südtiroler Musiker:innen, welche die breite und vielfältige Basis der Südtirol Filarmonica darstellen, werden 86 davon die Orchesterbesetzung für die Konzertreihe 2026 bilden.
Südtiroler Berufsmusiker:innen, die in den Sinfonieorchestern dieser Welt tätig sind und auf internationalen Bühnen das Publikum zu begeistern wissen, sowie einige Studierende werden wieder gemeinsam in Südtirol auftreten. Darunter befinden sich mehrere herausragende Musikerpersönlichkeiten wie zum Beispiel die Klarinettistin Sophie Pardatscher, die im Orchester der Deutschen Oper Berlin engagiert ist, oder Martin Pratissoli, Cellist im Orchestra dell’Arena di Verona. Die längste Anreise wird diesmal der Hornist Armin Terzer aus Hangzhou (China) kommend auf sich nehmen.
Die Mitbegründerin der Südtirol Filarmonica, Isabel Goller, hierzu: „Das Miteinander und die Inklusion sind die Eckpfeiler unseres Handelns und die Wertschätzung der Musiker:innen unser Credo. Die Südtirol Filarmonica verkörpert den europäischen Geist des kulturellen Austauschs über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg. Ich freue mich schon jetzt, diese besondere Energie, welche das Orchester mit dem Publikum verbindet, wieder gemeinsam zu spüren und zu erleben.“
Orte und Daten der Konzertreihe
Freitag 23. Oktober 2026 um 20:30 Uhr in Toblach, Gustav-Mahler-Saal
Samstag 24. Oktober 2026 um 19:00 Uhr in Bozen, Auditorium
Sonntag 25. Oktober 2026 um 17:00 Uhr in Meran, Kursaal
Montag 26. Oktober 2026 um 20:00 Uhr in Mailand, Auditorium
Ticketing
Der Kartenverkauf für die drei Konzerte in Südtirol beginnt ab sofort am 30. Juni 2026. Die Eintrittspreise bewegen sich zwischen 45 € und 25 €, zusätzlich Vorverkaufsgebühr von 5%. Kartenbestellungen:
- online auf www.suedtirol-filarmonica.it sowie auf www.ticket.bz.it
- e‑mail: info@ticket.bz.it
- telefonisch: 0471 053800 (DI-SA 14:30 – 19:00 Uhr)
Karten für das Konzert in Mailand werden ab 15. August buchbar sein.
Der Konzertsaal des Mailänder Auditorium
Die dritte Etappe der 2024 begonnenen „Südtirol Filarmonica meets friends“-Tournee bringt die Südtirol Filarmonica heuer in das wohl bedeutendste Konzerthaus Mailands: das Auditorium mit seinem Konzertsaal und einem Fassungsvermögen von 1.260 Sitzplätzen. Ambra Redaelli, die Präsidentin des Orchestra Sinfonica e Coro Sinfonico di Milano Giuseppe Verdi, freut sich auf das Gastspiel der Südtirol Filarmonica: „Mit besonderer Freude begrüßen wir im Auditorium di Milano Fondazione Cariplo – der „Heimat“ unseres Mailänder Symphonieorchesters – die Südtirol Filarmonica, ein Ensemble, das zu den originellsten und interessantesten Musikprojekten der vergangenen Jahre zählt.
Dieses Konzert besitzt eine Bedeutung, die weit über den künstlerischen Wert der Initiative hinausgeht. Nach den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Milano Cortina 2026, die die Lombardei und Südtirol in einer außergewöhnlichen Gelegenheit zur Zusammenarbeit und internationalen Sichtbarkeit verbunden haben, wird die Musik heute zu einem konkreten Instrument, um Beziehungen zu festigen, den Dialog zu fördern und die Verbundenheit zwischen unterschiedlichen, zugleich aber eng miteinander verbundenen Gemeinschaften zu stärken.
Kulturelle Institutionen haben die Aufgabe, diesen Beziehungen Kontinuität zu verleihen und die Begegnungen, die durch große Ereignisse entstehen, in dauerhafte Gelegenheiten des Austauschs, des gegenseitigen Kennenlernens und des gemeinsamen Wachstums zu verwandeln. In diesem Sinne ist der Auftritt der Südtirol Filarmonica in Mailand ein wichtiges Zeichen: eine ideelle Brücke zwischen Regionen, die gemeinsame Werte wie Offenheit, Qualität, Innovationskraft und die Förderung der jungen Generation teilen.
Ich danke dem Kulturverein ARTON und seinem Präsidenten Zeno Kerschbaumer dafür, dass sie sich für unser Auditorium entschieden haben, und wünsche den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Publikum einen Abend, der eindrucksvoll zeigt, wie Kultur Menschen, Gemeinschaften und Regionen auch weit über geografische Grenzen und die institutionellen Anlässe hinaus verbinden kann, die diese Begegnung ermöglicht haben.“
Funfact: Gustav Mahler verbindet das Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach mit dem Auditorium von Mailand: während das Kulturzentrum Toblach dessen Namen trägt, lautet die Anschrift des Auditorium in Mailand Largo Gustav Mahler
Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach: home of Südtirol Filarmonica
Vorbereitet werden die diesjährigen Auftritte bei den gemeinsamen Proben vom 18.–23. Oktober 2026 im „Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach Dolomiten“. Seit den ersten Auftritten der Südtirol Filarmonica im Jahre 2021 ist das Kulturzentrum Gustav Mahler Dreh- und Angelpunkt der Südtirol Filarmonica. Es ist nicht nur der feste Probenort, sondern auch Aufenthaltsort und Ausgangspunkt der jährlichen Musikreise der Südtirol Filarmonica. Diese erfolgreiche und starke Partnerschaft erfreut sich nunmehr der offiziellen Bezeichnung: „Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach – home of Südtirol Filarmonica“ und findet auch in einem eigens hierfür geschaffenen Logo seinen Ausdruck.
Wertschätzung für die Musikschulen Südtirols
Kurz nach den ersten Konzerten im September 2021 äußerten mehrere Musiker:innen den Wunsch, die Dankbarkeit gegenüber ihrem Ursprung — den Musikschulen Südtirols — konkret zum Ausdruck zu bringen. Daher ist seit 2022 ein Ensembleauftritt an einer Musikschule Südtirols fester Bestandteil des Wochenprogramms der Südtirol Filarmonica.
Dieses Jahr wird ein Ensemble für die Schüler:innen an der Musikschule Oberes Pustertal ein exklusives und interaktives Konzert geben.
Klingende Kilometer
Für den Auftritt im Oktober 2026 legen die 86 Musiker:innen, der Solist und der Dirigent insgesamt 78.408 km zurück, mit unterschiedlichen Transportmitteln – vornehmlich Zug. Die Anreise erfolgt am 18. Oktober für einen 7‑tägigen Aufenthalt in Südtirol und einen 2tägigen Aufenthalt in Mailand. Er umfasst 5 Probentage sowie 4 Konzerttage. Nach dem Konzert in Mailand kehren alle Musiker:innen und der Dirigent wieder an deren Wirkungsstätten in der Welt zurück.
Bei der Fundraising-Aktion “Klingende Kilometer” kann Jede und Jeder, zum Preis von 1 € je km, beliebig viele Kilometer erwerben – und somit die Musiker:innen unterstützen. Spenden können unter „Klingende Kilometer“ auf www.suedtirol-filarmonica.it eingezahlt werden.
„Südtirol kann stolz auf seine vielen Musikerinnen und Musiker sein, die in den renommiertesten Orchestern der Welt spielen. Ich unterstütze die sympathische Aktion „Klingende Kilometer“ von ganzem Herzen und wünsche mir, dass Viele diesem Aufruf folgen.”, so Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder, Schirmherr der Aktion Klingende Kilometer.
381 Südtiroler Musiker:innen
Die Südtirol Filarmonica wurde 2019 ins Leben gerufen. Die breite und vielfältige Basis des Orchesters bilden jene 381 Südtiroler Musiker:innen der klassischen Musik, welche das Musizieren zu deren Beruf gemacht haben und mehrheitlich verstreut auf der Welt mit den renommiertesten Orchestern auftreten.
Beheimatet in jedem Winkel Südtirols begeistern sie das Publikum mit ihren Darbietungen in Orchestern wie dem New York Philharmonic, den Wiener Philharmonikern, dem Orchestra del Teatro alla Scala di Milano, aber auch dem Malaysia Philharmonic Orchestra und dem Zhejiang Symphonieorchester, um nur einige zu nennen. Sie alle vereint die Leidenschaft für die klassische Musik und ihre gemeinsame Heimat: Südtirol.
Spiegelbild Südtirols
Die Südtirol Filarmonica widerspiegelt die Südtiroler Gesellschaft: sie umarmt alle Sprachgruppen – neben der Deutschen (66%), der Italienischen (22%) und der Ladinischen (8%) auch die sog. neue Sprachgruppe (4%). Das Orchester ist generationenübergreifend: die Musiker:innen umfassen praktisch drei Generationen – von jugendlichen 17 Jahren bis erfahrenen 65 Jahren. Der kontinuierliche Einbau von jungen hochtalentierten Musiker:innen ist dabei eine Selbstverständlichkeit. Die Geschlechteraufteilung in der Südtirol Filarmonica ist nahezu ausgeglichen: 46% Frauen – 54% Männer. Die Gage für die gemeinsame Woche in Südtirol ist einheitlich: unabhängig ob Junior oder Senior, unabhängig ob Frau oder Mann.
Damit geht die Südtirol Filarmonica einen Schritt weiter: die beiden Werte „Miteinander“ und „Inklusion“ sind nicht nur schöne Wörter, sondern sie werden konkret gelebt.
Philosophie und Werte der Südtirol Filarmonica
Südtirol zeichnet sich durch eine besondere Art gesellschaftlicher und kultureller Vielfalt aus. Ob Deutsch, Italienisch oder Ladinisch, Sprache ist hier kein Hindernis, sondern Reichtum eines bemerkenswerten Kulturkosmos.
Ein Sinfonieorchester ist Sinnbild für das gemeinsame Empfinden und Agieren und das Zusammenwirken vieler verschiedener Stimmen.
Für weitere Informationen: www.suedtirol-filarmonica.it
Zitate
Peter Steiner, Solo-Posaune
„Nach dem fulminanten Auftakt in der Stadthalle Bozen zur Eröffnung der olympischen Winterspiele freue ich mich schon sehr auf vier gemeinsame Konzerte mit der Südtirol Filarmonica. Ein besonderes Highlight werden für mich die Konzerte in meiner Heimat darstellen, mit hoffentlich vielen bekannten Gesichtern im Publikum.“
Michael Pichler, Künstlerischer Leiter und Dirigent
„Das Orchester und ich freuen uns außerordentlich, mit einem der herausragenden Südtiroler Musikerpersönlichkeiten gemeinsam auf den Bühnen Südtirols und Mailands zu stehen: Peter Steiner wird mit dem Posaunenkonzert des Oscarpreisträgers Nino Rota das Konzert eröffnen. Im Anschluss daran entführt uns Gustav Mahler euphorisch in die Welt der Fantasie. Die Konzertbesucherinnen und ‑besucher erwartet ein spannender, kontrastreicher und fulminanter Abend.“
Isabel Goller, Mitbegründerin Südtirol Filarmonica und Harfenistin
„Das Miteinander und die Inklusion sind die Eckpfeiler unseres Handelns und die Wertschätzung der Musiker:innen unser Credo. Die Südtirol Filarmonica verkörpert den europäischen Geist des kulturellen Austauschs über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg. Ich freue mich schon jetzt, diese besondere Energie, welche das Orchester mit dem Publikum verbindet, wieder gemeinsam zu spüren und zu erleben.“
Ambra Redaelli, die Präsidentin des Orchestra Sinfonica e Coro Sinfonico di Milano Giuseppe Verdi
„Mit besonderer Freude begrüßen wir im Auditorium di Milano Fondazione Cariplo – der „Heimat“ unseres Mailänder Symphonieorchesters – die Südtirol Filarmonica, ein Ensemble, das zu den originellsten und interessantesten Musikprojekten der vergangenen Jahre zählt.
Dieses Konzert besitzt eine Bedeutung, die weit über den künstlerischen Wert der Initiative hinausgeht. Nach den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Milano Cortina 2026, die die Lombardei und Südtirol in einer außergewöhnlichen Gelegenheit zur Zusammenarbeit und internationalen Sichtbarkeit verbunden haben, wird die Musik heute zu einem konkreten Instrument, um Beziehungen zu festigen, den Dialog zu fördern und die Verbundenheit zwischen unterschiedlichen, zugleich aber eng miteinander verbundenen Gemeinschaften zu stärken.
Kulturelle Institutionen haben die Aufgabe, diesen Beziehungen Kontinuität zu verleihen und die Begegnungen, die durch große Ereignisse entstehen, in dauerhafte Gelegenheiten des Austauschs, des gegenseitigen Kennenlernens und des gemeinsamen Wachstums zu verwandeln. In diesem Sinne ist der Auftritt der Südtirol Filarmonica in Mailand ein wichtiges Zeichen: eine ideelle Brücke zwischen Regionen, die gemeinsame Werte wie Offenheit, Qualität, Innovationskraft und die Förderung der jungen Generation teilen.
Ich danke dem Kulturverein ARTON und seinem Präsidenten Zeno Kerschbaumer dafür, dass sie sich für unser Auditorium entschieden haben, und wünsche den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem Publikum einen Abend, der eindrucksvoll zeigt, wie Kultur Menschen, Gemeinschaften und Regionen auch weit über geografische Grenzen und die institutionellen Anlässe hinaus verbinden kann, die diese Begegnung ermöglicht haben.“
Landeshauptmann a.D. Luis Durnwalder, Schirmherr der Aktion Klingende Kilometer.
„Südtirol kann stolz auf seine vielen Musikerinnen und Musiker sein, die in den renommiertesten Orchestern der Welt spielen. Ich unterstütze die sympathische Aktion „Klingende Kilometer“ von ganzem Herzen und wünsche mir, dass Viele diesem Aufruf folgen.”

