PRESSEMITTEILUNG 28.|26

Süd­ti­rol – 30. Juni 2026

Die 6. Konzertreihe: fantasievoll mit Nino Rota und Gustav Mahler

Der Bozner Star-Posaunist Peter Steiner als Solist

Oscar-Preis­trä­ger Nino Rota als freund­schaft­li­che Hom­mage an Mailand

86 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen: neben Tob­lach, Bozen, Meran auch mit Pre­mie­re im Audi­to­ri­um von Mailand

Pro­gramm “Die Kraft der Fan­ta­sie” 

Nino Rota (1911–1979)

Kon­zert für Posau­ne und Orchester
Solist: Peter Steiner

Gus­tav Mahler (1860–1911)

Sym­pho­nie Nr. 1

Diri­gent: Micha­el Pichler

Dau­er: 70 Min. – kei­ne Pause

Nino Rota (1911–1979), Kon­zert für Posau­ne und Orchester

Nino Rota – Oscar-Preis­trä­ger und Iko­ne der Film­mu­sik – schuf mit sei­nem Kon­zert für Posau­ne und Orches­ter ein zen­tra­les Werk der Solo­li­te­ra­tur. Einer­seits klas­sisch tra­di­tio­nell, ande­rer­seits äußerst bild­haft und detail­reich, for­dert Rota dem Solo­part mit gro­ßer Krea­ti­vi­tät künst­le­ri­sche Höchst­leis­tun­gen ab. Urauf­ge­führt wur­de das rund 15-minü­ti­ge Werk 1969 in Mai­land vom Wid­mungs­trä­ger Bru­no Ferrari.

Gus­tav Mahler (1860–1911), Sym­pho­nie Nr. 1

Natur­klän­ge, alpi­ne und böh­mi­sche Volks­ge­sän­ge, Klez­mer Sound und Hel­den­ge­schich­ten dien­ten Gus­tav Mahler als wesent­li­che Inspi­ra­ti­ons­quel­len für sei­ne ers­te Sym­pho­nie. Die neu­ar­ti­ge Ton­spra­che des Werks wirk­te auf Publi­kum und Kri­tik anfangs irri­tie­rend und hin­ter­ließ Rat­lo­sig­keit. Beson­ders skur­ril erschien den Zeit­ge­nos­sen die Melo­die des Kin­der­lie­des „Bru­der Jakob“, die Mahler im drit­ten Satz als Trau­er­marsch in einer Moll Ver­si­on ver­ton­te. Durch die vier Sät­ze die­ses Wer­kes zieht sich eine schil­lern­de Palet­te zahl­lo­ser musi­ka­li­scher Gedan­ken und Fan­ta­sien, die schließ­lich am Ende mit einem orches­tra­len Feu­er­werk den „Sieg des Hel­den“ feiern.

Nach der Urauf­füh­rung 1889 in Buda­pest unter­zog Mahler sei­ne Sym­pho­nie Nr. 1 – anfangs noch als Ton­dich­tung unter dem Titel „Titan“ bekannt – meh­re­ren Umar­bei­tun­gen. Der end­gül­ti­ge Durch­bruch gelang dem Werk erst 1903 in Amsterdam.

Peter Stei­ner (geb. 1992 in Bozen), Solo-Posaune 

Mit Peter Stei­ner kann Süd­ti­rol stolz auf einen der wohl welt­bes­ten Posau­nis­ten sein. Nach dem Stu­di­um am Mozar­te­um Salz­burg (AUT) und anschlie­ßend an der Juil­li­ard School, New York (USA) wirk­te Stei­ner im Colo­ra­do Sym­pho­ny Orches­tra, an der Wie­ner Staats­oper und bei den Wie­ner Phil­har­mo­ni­kern, bevor er den Weg des Solis­ten bestritt, der ihn seit­her rund um den Glo­bus führt. Meh­re­re Alben sind Zeu­gen sei­nes her­aus­ra­gen­den musi­ka­li­schen Schaf­fens. Peter Stei­ner ist vol­ler Vor­freu­de: „Nach dem ful­mi­nan­ten Auf­takt in der Stadt­hal­le Bozen zur Eröff­nung der olym­pi­schen Win­ter­spie­le freue ich mich schon sehr auf vier gemein­sa­me Kon­zer­te mit der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Ein beson­de­res High­light wer­den für mich die Kon­zer­te in mei­ner Hei­mat dar­stel­len, mit hof­fent­lich vie­len bekann­ten Gesich­tern im Publikum.“

www.steinerpeter.com

Micha­el Pich­ler (geb. 1988 in Bri­xen), Dirigent

Der aus Lüsen stam­men­de Diri­gent Micha­el Pich­ler begann nach dem Stu­di­um in Wien und Mann­heim sei­ne diri­gen­ti­sche Lauf­bahn an deut­schen Opern­häu­sern wie Regens­burg, Hei­del­berg und Pforz­heim, wo er aktu­ell als 1. Kapell­meis­ter und stell­ver­tre­ten­der Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor tätig ist. Als Mit­be­grün­der und künst­le­ri­scher Lei­ter der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ist es ihm ein Anlie­gen, dem Publi­kum höchs­te Qua­li­tät zu bie­ten, vor allem aber auch mit Musik die Men­schen im Her­zen zu erreichen.

Pich­ler zur anste­hen­den Kon­zert­rei­he: „Das Orches­ter und ich freu­en uns außer­or­dent­lich, mit einer der her­aus­ra­gends­ten Süd­ti­ro­ler Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten gemein­sam auf den Büh­nen Süd­ti­rols und Mai­lands zu ste­hen: Peter Stei­ner wird mit dem Posau­nen­kon­zert des Oscar­preis­trä­gers Nino Rota das Kon­zert eröff­nen. Im Anschluss dar­an ent­führt uns Gus­tav Mahler eupho­risch in die Welt der Fan­ta­sie. Die Kon­zert­be­su­che­rin­nen und ‑besu­cher erwar­tet ein span­nen­der und kon­trast­rei­cher Abend.“

Orchester­besetzung 2026

Von den mitt­ler­wei­le 381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen, wel­che die brei­te und viel­fäl­ti­ge Basis der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca dar­stel­len, wer­den 86 davon die Orchester­besetzung für die Kon­zert­rei­he 2026 bilden.

Süd­ti­ro­ler Berufsmusiker:innen, die in den Sin­fo­nie­or­ches­tern die­ser Welt tätig sind und auf inter­na­tio­na­len Büh­nen das Publi­kum zu begeis­tern wis­sen, sowie eini­ge Stu­die­ren­de wer­den wie­der gemein­sam in Süd­ti­rol auf­tre­ten. Dar­un­ter befin­den sich meh­re­re her­aus­ra­gen­de Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten wie zum Bei­spiel die Kla­ri­net­tis­tin Sophie Par­dat­scher, die im Orches­ter der Deut­schen Oper Ber­lin enga­giert ist, oder Mar­tin Pra­tis­so­li, Cel­list im Orches­tra dell’Arena di Vero­na. Die längs­te Anrei­se wird dies­mal der Hor­nist Armin Ter­zer aus  Hang­zhou (Chi­na) kom­mend auf sich nehmen.

Die Mit­be­grün­de­rin der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, Isa­bel Gol­ler, hier­zu: „Das Mit­ein­an­der und die Inklu­si­on sind die Eck­pfei­ler unse­res Han­delns und die Wert­schät­zung der Musiker:innen unser Cre­do. Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ver­kör­pert den euro­päi­schen Geist des kul­tu­rel­len Aus­tauschs über Sprach- und Kul­tur­gren­zen hin­weg. Ich freue mich schon jetzt, die­se beson­de­re Ener­gie, wel­che das Orches­ter mit dem Publi­kum ver­bin­det, wie­der gemein­sam zu spü­ren und zu erleben.“

Orte und Daten der Konzertreihe

Frei­tag 23. Okto­ber 2026 um 20:30 Uhr in Tob­lach, Gustav-Mahler-Saal
Sams­tag 24. Okto­ber 2026 um 19:00 Uhr in Bozen, Auditorium
Sonn­tag 25. Okto­ber 2026 um 17:00 Uhr in Meran, Kursaal
Mon­tag 26. Okto­ber 2026 um 20:00 Uhr in Mai­land, Auditorium

Ticke­ting

Der Kar­ten­ver­kauf für die drei Kon­zer­te in Süd­ti­rol beginnt ab sofort am 30. Juni 2026. Die Ein­tritts­prei­se bewe­gen sich zwi­schen 45 € und 25 €, zusätz­lich Vor­ver­kaufs­ge­bühr von 5%. Kartenbestellungen:

Kar­ten für das Kon­zert in Mai­land wer­den ab 15. August buch­bar sein.

Der Kon­zert­saal des Mai­län­der Auditorium

Die drit­te Etap­pe der 2024 begon­ne­nen „Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca meets friends“-Tournee bringt die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca heu­er in das wohl bedeu­tends­te Kon­zert­haus Mai­lands: das Audi­to­ri­um mit sei­nem Kon­zert­saal und einem Fas­sungs­ver­mö­gen von 1.260 Sitz­plät­zen. Ambra Redael­li, die Prä­si­den­tin des Orches­tra Sin­fo­ni­ca e Coro Sin­fo­ni­co di Mila­no Giu­sep­pe Ver­di, freut sich auf das Gast­spiel der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca: „Mit beson­de­rer Freu­de begrü­ßen wir im Audi­to­ri­um di Mila­no Fon­da­zio­ne Cari­plo – der „Hei­mat“ unse­res Mai­län­der Sym­pho­nie­or­ches­ters – die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, ein Ensem­ble, das zu den ori­gi­nells­ten und inter­es­san­tes­ten Musik­pro­jek­ten der ver­gan­ge­nen Jah­re zählt.

Die­ses Kon­zert besitzt eine Bedeu­tung, die weit über den künst­le­ri­schen Wert der Initia­ti­ve hin­aus­geht. Nach den Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Win­ter­spie­len Mila­no Cor­ti­na 2026, die die Lom­bar­dei und Süd­ti­rol in einer außer­ge­wöhn­li­chen Gele­gen­heit zur Zusam­men­ar­beit und inter­na­tio­na­len Sicht­bar­keit ver­bun­den haben, wird die Musik heu­te zu einem kon­kre­ten Instru­ment, um Bezie­hun­gen zu fes­ti­gen, den Dia­log zu för­dern und die Ver­bun­den­heit zwi­schen unter­schied­li­chen, zugleich aber eng mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten zu stärken.

Kul­tu­rel­le Insti­tu­tio­nen haben die Auf­ga­be, die­sen Bezie­hun­gen Kon­ti­nui­tät zu ver­lei­hen und die Begeg­nun­gen, die durch gro­ße Ereig­nis­se ent­ste­hen, in dau­er­haf­te Gele­gen­hei­ten des Aus­tauschs, des gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nens und des gemein­sa­men Wachs­tums zu ver­wan­deln. In die­sem Sin­ne ist der Auf­tritt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca in Mai­land ein wich­ti­ges Zei­chen: eine ideel­le Brü­cke zwi­schen Regio­nen, die gemein­sa­me Wer­te wie Offen­heit, Qua­li­tät, Inno­va­ti­ons­kraft und die För­de­rung der jun­gen Gene­ra­ti­on teilen.

Ich dan­ke dem Kul­tur­ver­ein ARTON und sei­nem Prä­si­den­ten Zeno Kersch­bau­mer dafür, dass sie sich für unser Audi­to­ri­um ent­schie­den haben, und wün­sche den Künst­le­rin­nen und Künst­lern sowie dem Publi­kum einen Abend, der ein­drucks­voll zeigt, wie Kul­tur Men­schen, Gemein­schaf­ten und Regio­nen auch weit über geo­gra­fi­sche Gren­zen und die insti­tu­tio­nel­len Anläs­se hin­aus ver­bin­den kann, die die­se Begeg­nung ermög­licht haben.“

Fun­fact: Gus­tav Mahler ver­bin­det das Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach mit dem Audi­to­ri­um von Mai­land: wäh­rend das Kul­tur­zen­trum Tob­lach des­sen Namen trägt, lau­tet die Anschrift des Audi­to­ri­um in Mai­land Lar­go Gus­tav Mahler

Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach: home of Süd­ti­rol Filarmonica

Vor­be­rei­tet wer­den die dies­jäh­ri­gen Auf­trit­te bei den gemein­sa­men Pro­ben vom 18.–23. Okto­ber 2026 im „Eure­gio Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach Dolo­mi­ten“. Seit den ers­ten Auf­trit­ten der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca im Jah­re 2021 ist das Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Dreh- und Angel­punkt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Es ist nicht nur der fes­te Pro­ben­ort, son­dern auch Auf­ent­halts­ort und Aus­gangs­punkt der jähr­li­chen Musik­rei­se der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Die­se erfolg­rei­che und star­ke Part­ner­schaft erfreut sich nun­mehr der offi­zi­el­len Bezeich­nung: „Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach – home of Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca“ und fin­det auch in einem eigens hier­für geschaf­fe­nen Logo sei­nen Ausdruck.

Wert­schät­zung für die Musik­schu­len Südtirols

Kurz nach den ers­ten Kon­zer­ten im Sep­tem­ber 2021 äußer­ten meh­re­re Musiker:innen den Wunsch, die Dank­bar­keit gegen­über ihrem Ursprung — den Musik­schu­len Süd­ti­rols — kon­kret zum Aus­druck zu brin­gen. Daher ist seit 2022 ein Ensem­ble­auf­tritt an einer Musik­schu­le Süd­ti­rols fes­ter Bestand­teil des Wochen­pro­gramms der Süd­ti­rol Filarmonica.

Die­ses Jahr wird ein Ensem­ble für die Schüler:innen an der Musik­schu­le Obe­res Pus­ter­tal ein exklu­si­ves und inter­ak­ti­ves Kon­zert geben.

Klin­gen­de Kilometer

Für den Auf­tritt im Okto­ber 2026 legen die 86 Musiker:innen, der Solist und der Diri­gent ins­ge­samt 78.408 km zurück, mit unter­schied­li­chen Trans­port­mit­teln – vor­nehm­lich Zug. Die Anrei­se erfolgt am 18. Okto­ber für einen 7‑tägigen Auf­ent­halt in Süd­ti­rol und einen 2tägigen Auf­ent­halt in Mai­land. Er umfasst 5 Pro­ben­ta­ge sowie 4 Kon­zert­ta­ge. Nach dem Kon­zert in Mai­land keh­ren alle Musiker:innen und der Diri­gent wie­der an deren Wir­kungs­stät­ten in der Welt zurück.

Bei der Fund­rai­sing-Akti­on “Klin­gen­de Kilo­me­ter” kann Jede und Jeder, zum Preis von 1 € je km, belie­big vie­le Kilo­me­ter erwer­ben – und somit die Musiker:innen unter­stüt­zen. Spen­den kön­nen unter „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ auf www.suedtirol-filarmonica.it ein­ge­zahlt werden.

„Süd­ti­rol kann stolz auf sei­ne vie­len Musi­ke­rin­nen und Musi­ker sein, die in den renom­mier­tes­ten Orches­tern der Welt spie­len.  Ich unter­stüt­ze die sym­pa­thi­sche Akti­on „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ von gan­zem Her­zen und wün­sche mir, dass Vie­le die­sem Auf­ruf fol­gen.”, so Lan­des­haupt­mann a.D. Luis Durn­wal­der, Schirm­herr der Akti­on Klin­gen­de Kilometer.

381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen

Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca wur­de 2019 ins Leben geru­fen. Die brei­te und viel­fäl­ti­ge Basis des Orches­ters bil­den jene 381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen der klas­si­schen Musik, wel­che das Musi­zie­ren zu deren Beruf gemacht haben und mehr­heit­lich ver­streut auf der Welt mit den renom­mier­tes­ten Orches­tern auftreten.

Behei­ma­tet in jedem Win­kel Süd­ti­rols begeis­tern sie das Publi­kum mit ihren Dar­bie­tun­gen in Orches­tern wie dem New York Phil­har­mo­nic, den Wie­ner Phil­har­mo­ni­kern, dem Orches­tra del Tea­t­ro alla Sca­la di Mila­no, aber auch dem Malay­sia Phil­har­mo­nic Orches­tra und dem Zhe­jiang Sym­pho­nie­or­ches­ter, um nur eini­ge zu nen­nen. Sie alle ver­eint die Lei­den­schaft für die klas­si­sche Musik und ihre gemein­sa­me Hei­mat: Südtirol.

Spie­gel­bild Südtirols

Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca wider­spie­gelt die Süd­ti­ro­ler Gesell­schaft: sie umarmt alle Sprach­grup­pen – neben der Deut­schen (66%), der Ita­lie­ni­schen (22%) und der Ladi­ni­schen (8%) auch die sog. neue Sprach­grup­pe (4%). Das Orches­ter ist gene­ra­tio­nen­über­grei­fend: die Musiker:innen umfas­sen prak­tisch drei Gene­ra­tio­nen – von jugend­li­chen 17 Jah­ren bis erfah­re­nen 65 Jah­ren. Der kon­ti­nu­ier­li­che Ein­bau von jun­gen hoch­ta­len­tier­ten Musiker:innen ist dabei eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Die Geschlech­ter­auf­tei­lung in der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ist nahe­zu aus­ge­gli­chen: 46% Frau­en – 54% Män­ner. Die Gage für die gemein­sa­me Woche in Süd­ti­rol ist ein­heit­lich: unab­hän­gig ob Juni­or oder Seni­or, unab­hän­gig ob Frau oder Mann.

Damit geht die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca einen Schritt wei­ter: die bei­den Wer­te „Mit­ein­an­der“ und „Inklu­si­on“ sind nicht nur schö­ne Wör­ter, son­dern sie wer­den kon­kret gelebt.

Phi­lo­so­phie und Wer­te der Süd­ti­rol Filarmonica

Süd­ti­rol zeich­net sich durch eine beson­de­re Art gesell­schaft­li­cher und kul­tu­rel­ler Viel­falt aus. Ob Deutsch, Ita­lie­nisch oder Ladi­nisch, Spra­che ist hier kein Hin­der­nis, son­dern Reich­tum eines bemer­kens­wer­ten Kulturkosmos.

Ein Sin­fo­nie­or­ches­ter ist Sinn­bild für das gemein­sa­me Emp­fin­den und Agie­ren und das Zusam­men­wir­ken vie­ler ver­schie­de­ner Stimmen.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.suedtirol-filarmonica.it

Zita­te

Peter Stei­ner, Solo-Posaune

„Nach dem ful­mi­nan­ten Auf­takt in der Stadt­hal­le Bozen zur Eröff­nung der olym­pi­schen Win­ter­spie­le freue ich mich schon sehr auf vier gemein­sa­me Kon­zer­te mit der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Ein beson­de­res High­light wer­den für mich die Kon­zer­te in mei­ner Hei­mat dar­stel­len, mit hof­fent­lich vie­len bekann­ten Gesich­tern im Publikum.“

Micha­el Pich­ler, Künst­le­ri­scher Lei­ter und Dirigent

„Das Orches­ter und ich freu­en uns außer­or­dent­lich, mit einem der her­aus­ra­gen­den Süd­ti­ro­ler Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten gemein­sam auf den Büh­nen Süd­ti­rols und Mai­lands zu ste­hen: Peter Stei­ner wird mit dem Posau­nen­kon­zert des Oscar­preis­trä­gers Nino Rota das Kon­zert eröff­nen. Im Anschluss dar­an ent­führt uns Gus­tav Mahler eupho­risch in die Welt der Fan­ta­sie. Die Kon­zert­be­su­che­rin­nen und ‑besu­cher erwar­tet ein span­nen­der, kon­trast­rei­cher und ful­mi­nan­ter Abend.“

Isa­bel Gol­ler, Mit­be­grün­de­rin Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca und Harfenistin

„Das Mit­ein­an­der und die Inklu­si­on sind die Eck­pfei­ler unse­res Han­delns und die Wert­schät­zung der Musiker:innen unser Cre­do. Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ver­kör­pert den euro­päi­schen Geist des kul­tu­rel­len Aus­tauschs über Sprach- und Kul­tur­gren­zen hin­weg. Ich freue mich schon jetzt, die­se beson­de­re Ener­gie, wel­che das Orches­ter mit dem Publi­kum ver­bin­det, wie­der gemein­sam zu spü­ren und zu erleben.“

Ambra Redael­li, die Prä­si­den­tin des Orches­tra Sin­fo­ni­ca e Coro Sin­fo­ni­co di Mila­no Giu­sep­pe Verdi

„Mit beson­de­rer Freu­de begrü­ßen wir im Audi­to­ri­um di Mila­no Fon­da­zio­ne Cari­plo – der „Hei­mat“ unse­res Mai­län­der Sym­pho­nie­or­ches­ters – die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, ein Ensem­ble, das zu den ori­gi­nells­ten und inter­es­san­tes­ten Musik­pro­jek­ten der ver­gan­ge­nen Jah­re zählt.

Die­ses Kon­zert besitzt eine Bedeu­tung, die weit über den künst­le­ri­schen Wert der Initia­ti­ve hin­aus­geht. Nach den Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Win­ter­spie­len Mila­no Cor­ti­na 2026, die die Lom­bar­dei und Süd­ti­rol in einer außer­ge­wöhn­li­chen Gele­gen­heit zur Zusam­men­ar­beit und inter­na­tio­na­len Sicht­bar­keit ver­bun­den haben, wird die Musik heu­te zu einem kon­kre­ten Instru­ment, um Bezie­hun­gen zu fes­ti­gen, den Dia­log zu för­dern und die Ver­bun­den­heit zwi­schen unter­schied­li­chen, zugleich aber eng mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten zu stärken.

Kul­tu­rel­le Insti­tu­tio­nen haben die Auf­ga­be, die­sen Bezie­hun­gen Kon­ti­nui­tät zu ver­lei­hen und die Begeg­nun­gen, die durch gro­ße Ereig­nis­se ent­ste­hen, in dau­er­haf­te Gele­gen­hei­ten des Aus­tauschs, des gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nens und des gemein­sa­men Wachs­tums zu ver­wan­deln. In die­sem Sin­ne ist der Auf­tritt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca in Mai­land ein wich­ti­ges Zei­chen: eine ideel­le Brü­cke zwi­schen Regio­nen, die gemein­sa­me Wer­te wie Offen­heit, Qua­li­tät, Inno­va­ti­ons­kraft und die För­de­rung der jun­gen Gene­ra­ti­on teilen.

Ich dan­ke dem Kul­tur­ver­ein ARTON und sei­nem Prä­si­den­ten Zeno Kersch­bau­mer dafür, dass sie sich für unser Audi­to­ri­um ent­schie­den haben, und wün­sche den Künst­le­rin­nen und Künst­lern sowie dem Publi­kum einen Abend, der ein­drucks­voll zeigt, wie Kul­tur Men­schen, Gemein­schaf­ten und Regio­nen auch weit über geo­gra­fi­sche Gren­zen und die insti­tu­tio­nel­len Anläs­se hin­aus ver­bin­den kann, die die­se Begeg­nung ermög­licht haben.“

Lan­des­haupt­mann a.D. Luis Durn­wal­der, Schirm­herr der Akti­on Klin­gen­de Kilometer.

„Süd­ti­rol kann stolz auf sei­ne vie­len Musi­ke­rin­nen und Musi­ker sein, die in den renom­mier­tes­ten Orches­tern der Welt spie­len.  Ich unter­stüt­ze die sym­pa­thi­sche Akti­on „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ von gan­zem Her­zen und wün­sche mir, dass Vie­le die­sem Auf­ruf folgen.”

ARCHIV

Südtirol Filarmonica Arton Verein

PRESSEMITTEILUNG 28.|26

Süd­ti­rol – 30. Juni 2026

Die 6. Konzertreihe: fantasievoll mit Nino Rota und Gustav Mahler

Der Bozner Star-Posaunist Peter Steiner als Solist

Oscar-Preis­trä­ger Nino Rota als freund­schaft­li­che Hom­mage an Mailand

86 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen: neben Tob­lach, Bozen, Meran auch mit Pre­mie­re im Audi­to­ri­um von Mailand

Pro­gramm “Die Kraft der Fan­ta­sie” 

Nino Rota (1911–1979)

Kon­zert für Posau­ne und Orchester
Solist: Peter Steiner

Gus­tav Mahler (1860–1911)

Sym­pho­nie Nr. 1

Diri­gent: Micha­el Pichler

Dau­er: 70 Min. – kei­ne Pause

Nino Rota (1911–1979), Kon­zert für Posau­ne und Orchester

Nino Rota – Oscar-Preis­trä­ger und Iko­ne der Film­mu­sik – schuf mit sei­nem Kon­zert für Posau­ne und Orches­ter ein zen­tra­les Werk der Solo­li­te­ra­tur. Einer­seits klas­sisch tra­di­tio­nell, ande­rer­seits äußerst bild­haft und detail­reich, for­dert Rota dem Solo­part mit gro­ßer Krea­ti­vi­tät künst­le­ri­sche Höchst­leis­tun­gen ab. Urauf­ge­führt wur­de das rund 15-minü­ti­ge Werk 1969 in Mai­land vom Wid­mungs­trä­ger Bru­no Ferrari.

Gus­tav Mahler (1860–1911), Sym­pho­nie Nr. 1

Natur­klän­ge, alpi­ne und böh­mi­sche Volks­ge­sän­ge, Klez­mer Sound und Hel­den­ge­schich­ten dien­ten Gus­tav Mahler als wesent­li­che Inspi­ra­ti­ons­quel­len für sei­ne ers­te Sym­pho­nie. Die neu­ar­ti­ge Ton­spra­che des Werks wirk­te auf Publi­kum und Kri­tik anfangs irri­tie­rend und hin­ter­ließ Rat­lo­sig­keit. Beson­ders skur­ril erschien den Zeit­ge­nos­sen die Melo­die des Kin­der­lie­des „Bru­der Jakob“, die Mahler im drit­ten Satz als Trau­er­marsch in einer Moll Ver­si­on ver­ton­te. Durch die vier Sät­ze die­ses Wer­kes zieht sich eine schil­lern­de Palet­te zahl­lo­ser musi­ka­li­scher Gedan­ken und Fan­ta­sien, die schließ­lich am Ende mit einem orches­tra­len Feu­er­werk den „Sieg des Hel­den“ feiern.

Nach der Urauf­füh­rung 1889 in Buda­pest unter­zog Mahler sei­ne Sym­pho­nie Nr. 1 – anfangs noch als Ton­dich­tung unter dem Titel „Titan“ bekannt – meh­re­ren Umar­bei­tun­gen. Der end­gül­ti­ge Durch­bruch gelang dem Werk erst 1903 in Amsterdam.

Peter Stei­ner (geb. 1992 in Bozen), Solo-Posaune 

Mit Peter Stei­ner kann Süd­ti­rol stolz auf einen der wohl welt­bes­ten Posau­nis­ten sein. Nach dem Stu­di­um am Mozar­te­um Salz­burg (AUT) und anschlie­ßend an der Juil­li­ard School, New York (USA) wirk­te Stei­ner im Colo­ra­do Sym­pho­ny Orches­tra, an der Wie­ner Staats­oper und bei den Wie­ner Phil­har­mo­ni­kern, bevor er den Weg des Solis­ten bestritt, der ihn seit­her rund um den Glo­bus führt. Meh­re­re Alben sind Zeu­gen sei­nes her­aus­ra­gen­den musi­ka­li­schen Schaf­fens. Peter Stei­ner ist vol­ler Vor­freu­de: „Nach dem ful­mi­nan­ten Auf­takt in der Stadt­hal­le Bozen zur Eröff­nung der olym­pi­schen Win­ter­spie­le freue ich mich schon sehr auf vier gemein­sa­me Kon­zer­te mit der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Ein beson­de­res High­light wer­den für mich die Kon­zer­te in mei­ner Hei­mat dar­stel­len, mit hof­fent­lich vie­len bekann­ten Gesich­tern im Publikum.“

www.steinerpeter.com

Micha­el Pich­ler (geb. 1988 in Bri­xen), Dirigent

Der aus Lüsen stam­men­de Diri­gent Micha­el Pich­ler begann nach dem Stu­di­um in Wien und Mann­heim sei­ne diri­gen­ti­sche Lauf­bahn an deut­schen Opern­häu­sern wie Regens­burg, Hei­del­berg und Pforz­heim, wo er aktu­ell als 1. Kapell­meis­ter und stell­ver­tre­ten­der Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor tätig ist. Als Mit­be­grün­der und künst­le­ri­scher Lei­ter der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ist es ihm ein Anlie­gen, dem Publi­kum höchs­te Qua­li­tät zu bie­ten, vor allem aber auch mit Musik die Men­schen im Her­zen zu erreichen.

Pich­ler zur anste­hen­den Kon­zert­rei­he: „Das Orches­ter und ich freu­en uns außer­or­dent­lich, mit einer der her­aus­ra­gends­ten Süd­ti­ro­ler Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten gemein­sam auf den Büh­nen Süd­ti­rols und Mai­lands zu ste­hen: Peter Stei­ner wird mit dem Posau­nen­kon­zert des Oscar­preis­trä­gers Nino Rota das Kon­zert eröff­nen. Im Anschluss dar­an ent­führt uns Gus­tav Mahler eupho­risch in die Welt der Fan­ta­sie. Die Kon­zert­be­su­che­rin­nen und ‑besu­cher erwar­tet ein span­nen­der und kon­trast­rei­cher Abend.“

Orchester­besetzung 2026

Von den mitt­ler­wei­le 381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen, wel­che die brei­te und viel­fäl­ti­ge Basis der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca dar­stel­len, wer­den 86 davon die Orchester­besetzung für die Kon­zert­rei­he 2026 bilden.

Süd­ti­ro­ler Berufsmusiker:innen, die in den Sin­fo­nie­or­ches­tern die­ser Welt tätig sind und auf inter­na­tio­na­len Büh­nen das Publi­kum zu begeis­tern wis­sen, sowie eini­ge Stu­die­ren­de wer­den wie­der gemein­sam in Süd­ti­rol auf­tre­ten. Dar­un­ter befin­den sich meh­re­re her­aus­ra­gen­de Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten wie zum Bei­spiel die Kla­ri­net­tis­tin Sophie Par­dat­scher, die im Orches­ter der Deut­schen Oper Ber­lin enga­giert ist, oder Mar­tin Pra­tis­so­li, Cel­list im Orches­tra dell’Arena di Vero­na. Die längs­te Anrei­se wird dies­mal der Hor­nist Armin Ter­zer aus  Hang­zhou (Chi­na) kom­mend auf sich nehmen.

Die Mit­be­grün­de­rin der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, Isa­bel Gol­ler, hier­zu: „Das Mit­ein­an­der und die Inklu­si­on sind die Eck­pfei­ler unse­res Han­delns und die Wert­schät­zung der Musiker:innen unser Cre­do. Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ver­kör­pert den euro­päi­schen Geist des kul­tu­rel­len Aus­tauschs über Sprach- und Kul­tur­gren­zen hin­weg. Ich freue mich schon jetzt, die­se beson­de­re Ener­gie, wel­che das Orches­ter mit dem Publi­kum ver­bin­det, wie­der gemein­sam zu spü­ren und zu erleben.“

Orte und Daten der Konzertreihe

Frei­tag 23. Okto­ber 2026 um 20:30 Uhr in Tob­lach, Gustav-Mahler-Saal
Sams­tag 24. Okto­ber 2026 um 19:00 Uhr in Bozen, Auditorium
Sonn­tag 25. Okto­ber 2026 um 17:00 Uhr in Meran, Kursaal
Mon­tag 26. Okto­ber 2026 um 20:00 Uhr in Mai­land, Auditorium

Ticke­ting

Der Kar­ten­ver­kauf für die drei Kon­zer­te in Süd­ti­rol beginnt ab sofort am 30. Juni 2026. Die Ein­tritts­prei­se bewe­gen sich zwi­schen 45 € und 25 €, zusätz­lich Vor­ver­kaufs­ge­bühr von 5%. Kartenbestellungen:

Kar­ten für das Kon­zert in Mai­land wer­den ab 15. August buch­bar sein.

Der Kon­zert­saal des Mai­län­der Auditorium

Die drit­te Etap­pe der 2024 begon­ne­nen „Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca meets friends“-Tournee bringt die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca heu­er in das wohl bedeu­tends­te Kon­zert­haus Mai­lands: das Audi­to­ri­um mit sei­nem Kon­zert­saal und einem Fas­sungs­ver­mö­gen von 1.260 Sitz­plät­zen. Ambra Redael­li, die Prä­si­den­tin des Orches­tra Sin­fo­ni­ca e Coro Sin­fo­ni­co di Mila­no Giu­sep­pe Ver­di, freut sich auf das Gast­spiel der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca: „Mit beson­de­rer Freu­de begrü­ßen wir im Audi­to­ri­um di Mila­no Fon­da­zio­ne Cari­plo – der „Hei­mat“ unse­res Mai­län­der Sym­pho­nie­or­ches­ters – die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, ein Ensem­ble, das zu den ori­gi­nells­ten und inter­es­san­tes­ten Musik­pro­jek­ten der ver­gan­ge­nen Jah­re zählt.

Die­ses Kon­zert besitzt eine Bedeu­tung, die weit über den künst­le­ri­schen Wert der Initia­ti­ve hin­aus­geht. Nach den Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Win­ter­spie­len Mila­no Cor­ti­na 2026, die die Lom­bar­dei und Süd­ti­rol in einer außer­ge­wöhn­li­chen Gele­gen­heit zur Zusam­men­ar­beit und inter­na­tio­na­len Sicht­bar­keit ver­bun­den haben, wird die Musik heu­te zu einem kon­kre­ten Instru­ment, um Bezie­hun­gen zu fes­ti­gen, den Dia­log zu för­dern und die Ver­bun­den­heit zwi­schen unter­schied­li­chen, zugleich aber eng mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten zu stärken.

Kul­tu­rel­le Insti­tu­tio­nen haben die Auf­ga­be, die­sen Bezie­hun­gen Kon­ti­nui­tät zu ver­lei­hen und die Begeg­nun­gen, die durch gro­ße Ereig­nis­se ent­ste­hen, in dau­er­haf­te Gele­gen­hei­ten des Aus­tauschs, des gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nens und des gemein­sa­men Wachs­tums zu ver­wan­deln. In die­sem Sin­ne ist der Auf­tritt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca in Mai­land ein wich­ti­ges Zei­chen: eine ideel­le Brü­cke zwi­schen Regio­nen, die gemein­sa­me Wer­te wie Offen­heit, Qua­li­tät, Inno­va­ti­ons­kraft und die För­de­rung der jun­gen Gene­ra­ti­on teilen.

Ich dan­ke dem Kul­tur­ver­ein ARTON und sei­nem Prä­si­den­ten Zeno Kersch­bau­mer dafür, dass sie sich für unser Audi­to­ri­um ent­schie­den haben, und wün­sche den Künst­le­rin­nen und Künst­lern sowie dem Publi­kum einen Abend, der ein­drucks­voll zeigt, wie Kul­tur Men­schen, Gemein­schaf­ten und Regio­nen auch weit über geo­gra­fi­sche Gren­zen und die insti­tu­tio­nel­len Anläs­se hin­aus ver­bin­den kann, die die­se Begeg­nung ermög­licht haben.“

Fun­fact: Gus­tav Mahler ver­bin­det das Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach mit dem Audi­to­ri­um von Mai­land: wäh­rend das Kul­tur­zen­trum Tob­lach des­sen Namen trägt, lau­tet die Anschrift des Audi­to­ri­um in Mai­land Lar­go Gus­tav Mahler

Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach: home of Süd­ti­rol Filarmonica

Vor­be­rei­tet wer­den die dies­jäh­ri­gen Auf­trit­te bei den gemein­sa­men Pro­ben vom 18.–23. Okto­ber 2026 im „Eure­gio Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach Dolo­mi­ten“. Seit den ers­ten Auf­trit­ten der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca im Jah­re 2021 ist das Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Dreh- und Angel­punkt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Es ist nicht nur der fes­te Pro­ben­ort, son­dern auch Auf­ent­halts­ort und Aus­gangs­punkt der jähr­li­chen Musik­rei­se der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Die­se erfolg­rei­che und star­ke Part­ner­schaft erfreut sich nun­mehr der offi­zi­el­len Bezeich­nung: „Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach – home of Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca“ und fin­det auch in einem eigens hier­für geschaf­fe­nen Logo sei­nen Ausdruck.

Wert­schät­zung für die Musik­schu­len Südtirols

Kurz nach den ers­ten Kon­zer­ten im Sep­tem­ber 2021 äußer­ten meh­re­re Musiker:innen den Wunsch, die Dank­bar­keit gegen­über ihrem Ursprung — den Musik­schu­len Süd­ti­rols — kon­kret zum Aus­druck zu brin­gen. Daher ist seit 2022 ein Ensem­ble­auf­tritt an einer Musik­schu­le Süd­ti­rols fes­ter Bestand­teil des Wochen­pro­gramms der Süd­ti­rol Filarmonica.

Die­ses Jahr wird ein Ensem­ble für die Schüler:innen an der Musik­schu­le Obe­res Pus­ter­tal ein exklu­si­ves und inter­ak­ti­ves Kon­zert geben.

Klin­gen­de Kilometer

Für den Auf­tritt im Okto­ber 2026 legen die 86 Musiker:innen, der Solist und der Diri­gent ins­ge­samt 78.408 km zurück, mit unter­schied­li­chen Trans­port­mit­teln – vor­nehm­lich Zug. Die Anrei­se erfolgt am 18. Okto­ber für einen 7‑tägigen Auf­ent­halt in Süd­ti­rol und einen 2tägigen Auf­ent­halt in Mai­land. Er umfasst 5 Pro­ben­ta­ge sowie 4 Kon­zert­ta­ge. Nach dem Kon­zert in Mai­land keh­ren alle Musiker:innen und der Diri­gent wie­der an deren Wir­kungs­stät­ten in der Welt zurück.

Bei der Fund­rai­sing-Akti­on “Klin­gen­de Kilo­me­ter” kann Jede und Jeder, zum Preis von 1 € je km, belie­big vie­le Kilo­me­ter erwer­ben – und somit die Musiker:innen unter­stüt­zen. Spen­den kön­nen unter „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ auf www.suedtirol-filarmonica.it ein­ge­zahlt werden.

„Süd­ti­rol kann stolz auf sei­ne vie­len Musi­ke­rin­nen und Musi­ker sein, die in den renom­mier­tes­ten Orches­tern der Welt spie­len.  Ich unter­stüt­ze die sym­pa­thi­sche Akti­on „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ von gan­zem Her­zen und wün­sche mir, dass Vie­le die­sem Auf­ruf fol­gen.”, so Lan­des­haupt­mann a.D. Luis Durn­wal­der, Schirm­herr der Akti­on Klin­gen­de Kilometer.

381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen

Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca wur­de 2019 ins Leben geru­fen. Die brei­te und viel­fäl­ti­ge Basis des Orches­ters bil­den jene 381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen der klas­si­schen Musik, wel­che das Musi­zie­ren zu deren Beruf gemacht haben und mehr­heit­lich ver­streut auf der Welt mit den renom­mier­tes­ten Orches­tern auftreten.

Behei­ma­tet in jedem Win­kel Süd­ti­rols begeis­tern sie das Publi­kum mit ihren Dar­bie­tun­gen in Orches­tern wie dem New York Phil­har­mo­nic, den Wie­ner Phil­har­mo­ni­kern, dem Orches­tra del Tea­t­ro alla Sca­la di Mila­no, aber auch dem Malay­sia Phil­har­mo­nic Orches­tra und dem Zhe­jiang Sym­pho­nie­or­ches­ter, um nur eini­ge zu nen­nen. Sie alle ver­eint die Lei­den­schaft für die klas­si­sche Musik und ihre gemein­sa­me Hei­mat: Südtirol.

Spie­gel­bild Südtirols

Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca wider­spie­gelt die Süd­ti­ro­ler Gesell­schaft: sie umarmt alle Sprach­grup­pen – neben der Deut­schen (66%), der Ita­lie­ni­schen (22%) und der Ladi­ni­schen (8%) auch die sog. neue Sprach­grup­pe (4%). Das Orches­ter ist gene­ra­tio­nen­über­grei­fend: die Musiker:innen umfas­sen prak­tisch drei Gene­ra­tio­nen – von jugend­li­chen 17 Jah­ren bis erfah­re­nen 65 Jah­ren. Der kon­ti­nu­ier­li­che Ein­bau von jun­gen hoch­ta­len­tier­ten Musiker:innen ist dabei eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Die Geschlech­ter­auf­tei­lung in der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ist nahe­zu aus­ge­gli­chen: 46% Frau­en – 54% Män­ner. Die Gage für die gemein­sa­me Woche in Süd­ti­rol ist ein­heit­lich: unab­hän­gig ob Juni­or oder Seni­or, unab­hän­gig ob Frau oder Mann.

Damit geht die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca einen Schritt wei­ter: die bei­den Wer­te „Mit­ein­an­der“ und „Inklu­si­on“ sind nicht nur schö­ne Wör­ter, son­dern sie wer­den kon­kret gelebt.

Phi­lo­so­phie und Wer­te der Süd­ti­rol Filarmonica

Süd­ti­rol zeich­net sich durch eine beson­de­re Art gesell­schaft­li­cher und kul­tu­rel­ler Viel­falt aus. Ob Deutsch, Ita­lie­nisch oder Ladi­nisch, Spra­che ist hier kein Hin­der­nis, son­dern Reich­tum eines bemer­kens­wer­ten Kulturkosmos.

Ein Sin­fo­nie­or­ches­ter ist Sinn­bild für das gemein­sa­me Emp­fin­den und Agie­ren und das Zusam­men­wir­ken vie­ler ver­schie­de­ner Stimmen.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.suedtirol-filarmonica.it

Zita­te

Peter Stei­ner, Solo-Posaune

„Nach dem ful­mi­nan­ten Auf­takt in der Stadt­hal­le Bozen zur Eröff­nung der olym­pi­schen Win­ter­spie­le freue ich mich schon sehr auf vier gemein­sa­me Kon­zer­te mit der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Ein beson­de­res High­light wer­den für mich die Kon­zer­te in mei­ner Hei­mat dar­stel­len, mit hof­fent­lich vie­len bekann­ten Gesich­tern im Publikum.“

Micha­el Pich­ler, Künst­le­ri­scher Lei­ter und Dirigent

„Das Orches­ter und ich freu­en uns außer­or­dent­lich, mit einem der her­aus­ra­gen­den Süd­ti­ro­ler Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten gemein­sam auf den Büh­nen Süd­ti­rols und Mai­lands zu ste­hen: Peter Stei­ner wird mit dem Posau­nen­kon­zert des Oscar­preis­trä­gers Nino Rota das Kon­zert eröff­nen. Im Anschluss dar­an ent­führt uns Gus­tav Mahler eupho­risch in die Welt der Fan­ta­sie. Die Kon­zert­be­su­che­rin­nen und ‑besu­cher erwar­tet ein span­nen­der, kon­trast­rei­cher und ful­mi­nan­ter Abend.“

Isa­bel Gol­ler, Mit­be­grün­de­rin Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca und Harfenistin

„Das Mit­ein­an­der und die Inklu­si­on sind die Eck­pfei­ler unse­res Han­delns und die Wert­schät­zung der Musiker:innen unser Cre­do. Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ver­kör­pert den euro­päi­schen Geist des kul­tu­rel­len Aus­tauschs über Sprach- und Kul­tur­gren­zen hin­weg. Ich freue mich schon jetzt, die­se beson­de­re Ener­gie, wel­che das Orches­ter mit dem Publi­kum ver­bin­det, wie­der gemein­sam zu spü­ren und zu erleben.“

Ambra Redael­li, die Prä­si­den­tin des Orches­tra Sin­fo­ni­ca e Coro Sin­fo­ni­co di Mila­no Giu­sep­pe Verdi

„Mit beson­de­rer Freu­de begrü­ßen wir im Audi­to­ri­um di Mila­no Fon­da­zio­ne Cari­plo – der „Hei­mat“ unse­res Mai­län­der Sym­pho­nie­or­ches­ters – die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, ein Ensem­ble, das zu den ori­gi­nells­ten und inter­es­san­tes­ten Musik­pro­jek­ten der ver­gan­ge­nen Jah­re zählt.

Die­ses Kon­zert besitzt eine Bedeu­tung, die weit über den künst­le­ri­schen Wert der Initia­ti­ve hin­aus­geht. Nach den Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Win­ter­spie­len Mila­no Cor­ti­na 2026, die die Lom­bar­dei und Süd­ti­rol in einer außer­ge­wöhn­li­chen Gele­gen­heit zur Zusam­men­ar­beit und inter­na­tio­na­len Sicht­bar­keit ver­bun­den haben, wird die Musik heu­te zu einem kon­kre­ten Instru­ment, um Bezie­hun­gen zu fes­ti­gen, den Dia­log zu för­dern und die Ver­bun­den­heit zwi­schen unter­schied­li­chen, zugleich aber eng mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten zu stärken.

Kul­tu­rel­le Insti­tu­tio­nen haben die Auf­ga­be, die­sen Bezie­hun­gen Kon­ti­nui­tät zu ver­lei­hen und die Begeg­nun­gen, die durch gro­ße Ereig­nis­se ent­ste­hen, in dau­er­haf­te Gele­gen­hei­ten des Aus­tauschs, des gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nens und des gemein­sa­men Wachs­tums zu ver­wan­deln. In die­sem Sin­ne ist der Auf­tritt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca in Mai­land ein wich­ti­ges Zei­chen: eine ideel­le Brü­cke zwi­schen Regio­nen, die gemein­sa­me Wer­te wie Offen­heit, Qua­li­tät, Inno­va­ti­ons­kraft und die För­de­rung der jun­gen Gene­ra­ti­on teilen.

Ich dan­ke dem Kul­tur­ver­ein ARTON und sei­nem Prä­si­den­ten Zeno Kersch­bau­mer dafür, dass sie sich für unser Audi­to­ri­um ent­schie­den haben, und wün­sche den Künst­le­rin­nen und Künst­lern sowie dem Publi­kum einen Abend, der ein­drucks­voll zeigt, wie Kul­tur Men­schen, Gemein­schaf­ten und Regio­nen auch weit über geo­gra­fi­sche Gren­zen und die insti­tu­tio­nel­len Anläs­se hin­aus ver­bin­den kann, die die­se Begeg­nung ermög­licht haben.“

Lan­des­haupt­mann a.D. Luis Durn­wal­der, Schirm­herr der Akti­on Klin­gen­de Kilometer.

„Süd­ti­rol kann stolz auf sei­ne vie­len Musi­ke­rin­nen und Musi­ker sein, die in den renom­mier­tes­ten Orches­tern der Welt spie­len.  Ich unter­stüt­ze die sym­pa­thi­sche Akti­on „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ von gan­zem Her­zen und wün­sche mir, dass Vie­le die­sem Auf­ruf folgen.”

ARCHIV

Südtirol Filarmonica Arton Verein

PRESSE-
MITTEILUNG 28.|26

Süd­ti­rol – 30. Juni 2026

Die 6. Konzertreihe: fantasievoll mit Nino Rota und Gustav Mahler

Der Bozner Star-Posaunist Peter Steiner als Solist

Oscar-Preis­trä­ger Nino Rota als freund­schaft­li­che Hom­mage an Mailand

86 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen: neben Tob­lach, Bozen, Meran auch mit Pre­mie­re im Audi­to­ri­um von Mailand

Pro­gramm “Die Kraft der Fan­ta­sie” 

Nino Rota (1911–1979)

Kon­zert für Posau­ne und Orchester
Solist: Peter Steiner

Gus­tav Mahler (1860–1911)

Sym­pho­nie Nr. 1

Diri­gent: Micha­el Pichler

Dau­er: 70 Min. – kei­ne Pause

Nino Rota (1911–1979), Kon­zert für Posau­ne und Orchester

Nino Rota – Oscar-Preis­trä­ger und Iko­ne der Film­mu­sik – schuf mit sei­nem Kon­zert für Posau­ne und Orches­ter ein zen­tra­les Werk der Solo­li­te­ra­tur. Einer­seits klas­sisch tra­di­tio­nell, ande­rer­seits äußerst bild­haft und detail­reich, for­dert Rota dem Solo­part mit gro­ßer Krea­ti­vi­tät künst­le­ri­sche Höchst­leis­tun­gen ab. Urauf­ge­führt wur­de das rund 15-minü­ti­ge Werk 1969 in Mai­land vom Wid­mungs­trä­ger Bru­no Ferrari.

Gus­tav Mahler (1860–1911), Sym­pho­nie Nr. 1

Natur­klän­ge, alpi­ne und böh­mi­sche Volks­ge­sän­ge, Klez­mer Sound und Hel­den­ge­schich­ten dien­ten Gus­tav Mahler als wesent­li­che Inspi­ra­ti­ons­quel­len für sei­ne ers­te Sym­pho­nie. Die neu­ar­ti­ge Ton­spra­che des Werks wirk­te auf Publi­kum und Kri­tik anfangs irri­tie­rend und hin­ter­ließ Rat­lo­sig­keit. Beson­ders skur­ril erschien den Zeit­ge­nos­sen die Melo­die des Kin­der­lie­des „Bru­der Jakob“, die Mahler im drit­ten Satz als Trau­er­marsch in einer Moll Ver­si­on ver­ton­te. Durch die vier Sät­ze die­ses Wer­kes zieht sich eine schil­lern­de Palet­te zahl­lo­ser musi­ka­li­scher Gedan­ken und Fan­ta­sien, die schließ­lich am Ende mit einem orches­tra­len Feu­er­werk den „Sieg des Hel­den“ feiern.

Nach der Urauf­füh­rung 1889 in Buda­pest unter­zog Mahler sei­ne Sym­pho­nie Nr. 1 – anfangs noch als Ton­dich­tung unter dem Titel „Titan“ bekannt – meh­re­ren Umar­bei­tun­gen. Der end­gül­ti­ge Durch­bruch gelang dem Werk erst 1903 in Amsterdam.

Peter Stei­ner (geb. 1992 in Bozen), Solo-Posaune 

Mit Peter Stei­ner kann Süd­ti­rol stolz auf einen der wohl welt­bes­ten Posau­nis­ten sein. Nach dem Stu­di­um am Mozar­te­um Salz­burg (AUT) und anschlie­ßend an der Juil­li­ard School, New York (USA) wirk­te Stei­ner im Colo­ra­do Sym­pho­ny Orches­tra, an der Wie­ner Staats­oper und bei den Wie­ner Phil­har­mo­ni­kern, bevor er den Weg des Solis­ten bestritt, der ihn seit­her rund um den Glo­bus führt. Meh­re­re Alben sind Zeu­gen sei­nes her­aus­ra­gen­den musi­ka­li­schen Schaf­fens. Peter Stei­ner ist vol­ler Vor­freu­de: „Nach dem ful­mi­nan­ten Auf­takt in der Stadt­hal­le Bozen zur Eröff­nung der olym­pi­schen Win­ter­spie­le freue ich mich schon sehr auf vier gemein­sa­me Kon­zer­te mit der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Ein beson­de­res High­light wer­den für mich die Kon­zer­te in mei­ner Hei­mat dar­stel­len, mit hof­fent­lich vie­len bekann­ten Gesich­tern im Publikum.“

www.steinerpeter.com

Micha­el Pich­ler (geb. 1988 in Bri­xen), Dirigent

Der aus Lüsen stam­men­de Diri­gent Micha­el Pich­ler begann nach dem Stu­di­um in Wien und Mann­heim sei­ne diri­gen­ti­sche Lauf­bahn an deut­schen Opern­häu­sern wie Regens­burg, Hei­del­berg und Pforz­heim, wo er aktu­ell als 1. Kapell­meis­ter und stell­ver­tre­ten­der Gene­ral­mu­sik­di­rek­tor tätig ist. Als Mit­be­grün­der und künst­le­ri­scher Lei­ter der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ist es ihm ein Anlie­gen, dem Publi­kum höchs­te Qua­li­tät zu bie­ten, vor allem aber auch mit Musik die Men­schen im Her­zen zu erreichen.

Pich­ler zur anste­hen­den Kon­zert­rei­he: „Das Orches­ter und ich freu­en uns außer­or­dent­lich, mit einer der her­aus­ra­gends­ten Süd­ti­ro­ler Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten gemein­sam auf den Büh­nen Süd­ti­rols und Mai­lands zu ste­hen: Peter Stei­ner wird mit dem Posau­nen­kon­zert des Oscar­preis­trä­gers Nino Rota das Kon­zert eröff­nen. Im Anschluss dar­an ent­führt uns Gus­tav Mahler eupho­risch in die Welt der Fan­ta­sie. Die Kon­zert­be­su­che­rin­nen und ‑besu­cher erwar­tet ein span­nen­der und kon­trast­rei­cher Abend.“

Orchester­besetzung 2026

Von den mitt­ler­wei­le 381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen, wel­che die brei­te und viel­fäl­ti­ge Basis der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca dar­stel­len, wer­den 86 davon die Orchester­besetzung für die Kon­zert­rei­he 2026 bilden.

Süd­ti­ro­ler Berufsmusiker:innen, die in den Sin­fo­nie­or­ches­tern die­ser Welt tätig sind und auf inter­na­tio­na­len Büh­nen das Publi­kum zu begeis­tern wis­sen, sowie eini­ge Stu­die­ren­de wer­den wie­der gemein­sam in Süd­ti­rol auf­tre­ten. Dar­un­ter befin­den sich meh­re­re her­aus­ra­gen­de Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten wie zum Bei­spiel die Kla­ri­net­tis­tin Sophie Par­dat­scher, die im Orches­ter der Deut­schen Oper Ber­lin enga­giert ist, oder Mar­tin Pra­tis­so­li, Cel­list im Orches­tra dell’Arena di Vero­na. Die längs­te Anrei­se wird dies­mal der Hor­nist Armin Ter­zer aus  Hang­zhou (Chi­na) kom­mend auf sich nehmen.

Die Mit­be­grün­de­rin der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, Isa­bel Gol­ler, hier­zu: „Das Mit­ein­an­der und die Inklu­si­on sind die Eck­pfei­ler unse­res Han­delns und die Wert­schät­zung der Musiker:innen unser Cre­do. Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ver­kör­pert den euro­päi­schen Geist des kul­tu­rel­len Aus­tauschs über Sprach- und Kul­tur­gren­zen hin­weg. Ich freue mich schon jetzt, die­se beson­de­re Ener­gie, wel­che das Orches­ter mit dem Publi­kum ver­bin­det, wie­der gemein­sam zu spü­ren und zu erleben.“

Orte und Daten der Konzertreihe

Frei­tag 23. Okto­ber 2026 um 20:30 Uhr in Tob­lach, Gustav-Mahler-Saal
Sams­tag 24. Okto­ber 2026 um 19:00 Uhr in Bozen, Auditorium
Sonn­tag 25. Okto­ber 2026 um 17:00 Uhr in Meran, Kursaal
Mon­tag 26. Okto­ber 2026 um 20:00 Uhr in Mai­land, Auditorium

Ticke­ting

Der Kar­ten­ver­kauf für die drei Kon­zer­te in Süd­ti­rol beginnt ab sofort am 30. Juni 2026. Die Ein­tritts­prei­se bewe­gen sich zwi­schen 45 € und 25 €, zusätz­lich Vor­ver­kaufs­ge­bühr von 5%. Kartenbestellungen:

Kar­ten für das Kon­zert in Mai­land wer­den ab 15. August buch­bar sein.

Der Kon­zert­saal des Mai­län­der Auditorium

Die drit­te Etap­pe der 2024 begon­ne­nen „Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca meets friends“-Tournee bringt die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca heu­er in das wohl bedeu­tends­te Kon­zert­haus Mai­lands: das Audi­to­ri­um mit sei­nem Kon­zert­saal und einem Fas­sungs­ver­mö­gen von 1.260 Sitz­plät­zen. Ambra Redael­li, die Prä­si­den­tin des Orches­tra Sin­fo­ni­ca e Coro Sin­fo­ni­co di Mila­no Giu­sep­pe Ver­di, freut sich auf das Gast­spiel der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca: „Mit beson­de­rer Freu­de begrü­ßen wir im Audi­to­ri­um di Mila­no Fon­da­zio­ne Cari­plo – der „Hei­mat“ unse­res Mai­län­der Sym­pho­nie­or­ches­ters – die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, ein Ensem­ble, das zu den ori­gi­nells­ten und inter­es­san­tes­ten Musik­pro­jek­ten der ver­gan­ge­nen Jah­re zählt.

Die­ses Kon­zert besitzt eine Bedeu­tung, die weit über den künst­le­ri­schen Wert der Initia­ti­ve hin­aus­geht. Nach den Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Win­ter­spie­len Mila­no Cor­ti­na 2026, die die Lom­bar­dei und Süd­ti­rol in einer außer­ge­wöhn­li­chen Gele­gen­heit zur Zusam­men­ar­beit und inter­na­tio­na­len Sicht­bar­keit ver­bun­den haben, wird die Musik heu­te zu einem kon­kre­ten Instru­ment, um Bezie­hun­gen zu fes­ti­gen, den Dia­log zu för­dern und die Ver­bun­den­heit zwi­schen unter­schied­li­chen, zugleich aber eng mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten zu stärken.

Kul­tu­rel­le Insti­tu­tio­nen haben die Auf­ga­be, die­sen Bezie­hun­gen Kon­ti­nui­tät zu ver­lei­hen und die Begeg­nun­gen, die durch gro­ße Ereig­nis­se ent­ste­hen, in dau­er­haf­te Gele­gen­hei­ten des Aus­tauschs, des gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nens und des gemein­sa­men Wachs­tums zu ver­wan­deln. In die­sem Sin­ne ist der Auf­tritt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca in Mai­land ein wich­ti­ges Zei­chen: eine ideel­le Brü­cke zwi­schen Regio­nen, die gemein­sa­me Wer­te wie Offen­heit, Qua­li­tät, Inno­va­ti­ons­kraft und die För­de­rung der jun­gen Gene­ra­ti­on teilen.

Ich dan­ke dem Kul­tur­ver­ein ARTON und sei­nem Prä­si­den­ten Zeno Kersch­bau­mer dafür, dass sie sich für unser Audi­to­ri­um ent­schie­den haben, und wün­sche den Künst­le­rin­nen und Künst­lern sowie dem Publi­kum einen Abend, der ein­drucks­voll zeigt, wie Kul­tur Men­schen, Gemein­schaf­ten und Regio­nen auch weit über geo­gra­fi­sche Gren­zen und die insti­tu­tio­nel­len Anläs­se hin­aus ver­bin­den kann, die die­se Begeg­nung ermög­licht haben.“

Fun­fact: Gus­tav Mahler ver­bin­det das Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach mit dem Audi­to­ri­um von Mai­land: wäh­rend das Kul­tur­zen­trum Tob­lach des­sen Namen trägt, lau­tet die Anschrift des Audi­to­ri­um in Mai­land Lar­go Gus­tav Mahler

Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach: home of Süd­ti­rol Filarmonica

Vor­be­rei­tet wer­den die dies­jäh­ri­gen Auf­trit­te bei den gemein­sa­men Pro­ben vom 18.–23. Okto­ber 2026 im „Eure­gio Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach Dolo­mi­ten“. Seit den ers­ten Auf­trit­ten der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca im Jah­re 2021 ist das Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Dreh- und Angel­punkt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Es ist nicht nur der fes­te Pro­ben­ort, son­dern auch Auf­ent­halts­ort und Aus­gangs­punkt der jähr­li­chen Musik­rei­se der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Die­se erfolg­rei­che und star­ke Part­ner­schaft erfreut sich nun­mehr der offi­zi­el­len Bezeich­nung: „Kul­tur­zen­trum Gus­tav Mahler Tob­lach – home of Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca“ und fin­det auch in einem eigens hier­für geschaf­fe­nen Logo sei­nen Ausdruck.

Wert­schät­zung für die Musik­schu­len Südtirols

Kurz nach den ers­ten Kon­zer­ten im Sep­tem­ber 2021 äußer­ten meh­re­re Musiker:innen den Wunsch, die Dank­bar­keit gegen­über ihrem Ursprung — den Musik­schu­len Süd­ti­rols — kon­kret zum Aus­druck zu brin­gen. Daher ist seit 2022 ein Ensem­ble­auf­tritt an einer Musik­schu­le Süd­ti­rols fes­ter Bestand­teil des Wochen­pro­gramms der Süd­ti­rol Filarmonica.

Die­ses Jahr wird ein Ensem­ble für die Schüler:innen an der Musik­schu­le Obe­res Pus­ter­tal ein exklu­si­ves und inter­ak­ti­ves Kon­zert geben.

Klin­gen­de Kilometer

Für den Auf­tritt im Okto­ber 2026 legen die 86 Musiker:innen, der Solist und der Diri­gent ins­ge­samt 78.408 km zurück, mit unter­schied­li­chen Trans­port­mit­teln – vor­nehm­lich Zug. Die Anrei­se erfolgt am 18. Okto­ber für einen 7‑tägigen Auf­ent­halt in Süd­ti­rol und einen 2tägigen Auf­ent­halt in Mai­land. Er umfasst 5 Pro­ben­ta­ge sowie 4 Kon­zert­ta­ge. Nach dem Kon­zert in Mai­land keh­ren alle Musiker:innen und der Diri­gent wie­der an deren Wir­kungs­stät­ten in der Welt zurück.

Bei der Fund­rai­sing-Akti­on “Klin­gen­de Kilo­me­ter” kann Jede und Jeder, zum Preis von 1 € je km, belie­big vie­le Kilo­me­ter erwer­ben – und somit die Musiker:innen unter­stüt­zen. Spen­den kön­nen unter „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ auf www.suedtirol-filarmonica.it ein­ge­zahlt werden.

„Süd­ti­rol kann stolz auf sei­ne vie­len Musi­ke­rin­nen und Musi­ker sein, die in den renom­mier­tes­ten Orches­tern der Welt spie­len.  Ich unter­stüt­ze die sym­pa­thi­sche Akti­on „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ von gan­zem Her­zen und wün­sche mir, dass Vie­le die­sem Auf­ruf fol­gen.”, so Lan­des­haupt­mann a.D. Luis Durn­wal­der, Schirm­herr der Akti­on Klin­gen­de Kilometer.

381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen

Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca wur­de 2019 ins Leben geru­fen. Die brei­te und viel­fäl­ti­ge Basis des Orches­ters bil­den jene 381 Süd­ti­ro­ler Musiker:innen der klas­si­schen Musik, wel­che das Musi­zie­ren zu deren Beruf gemacht haben und mehr­heit­lich ver­streut auf der Welt mit den renom­mier­tes­ten Orches­tern auftreten.

Behei­ma­tet in jedem Win­kel Süd­ti­rols begeis­tern sie das Publi­kum mit ihren Dar­bie­tun­gen in Orches­tern wie dem New York Phil­har­mo­nic, den Wie­ner Phil­har­mo­ni­kern, dem Orches­tra del Tea­t­ro alla Sca­la di Mila­no, aber auch dem Malay­sia Phil­har­mo­nic Orches­tra und dem Zhe­jiang Sym­pho­nie­or­ches­ter, um nur eini­ge zu nen­nen. Sie alle ver­eint die Lei­den­schaft für die klas­si­sche Musik und ihre gemein­sa­me Hei­mat: Südtirol.

Spie­gel­bild Südtirols

Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca wider­spie­gelt die Süd­ti­ro­ler Gesell­schaft: sie umarmt alle Sprach­grup­pen – neben der Deut­schen (66%), der Ita­lie­ni­schen (22%) und der Ladi­ni­schen (8%) auch die sog. neue Sprach­grup­pe (4%). Das Orches­ter ist gene­ra­tio­nen­über­grei­fend: die Musiker:innen umfas­sen prak­tisch drei Gene­ra­tio­nen – von jugend­li­chen 17 Jah­ren bis erfah­re­nen 65 Jah­ren. Der kon­ti­nu­ier­li­che Ein­bau von jun­gen hoch­ta­len­tier­ten Musiker:innen ist dabei eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Die Geschlech­ter­auf­tei­lung in der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ist nahe­zu aus­ge­gli­chen: 46% Frau­en – 54% Män­ner. Die Gage für die gemein­sa­me Woche in Süd­ti­rol ist ein­heit­lich: unab­hän­gig ob Juni­or oder Seni­or, unab­hän­gig ob Frau oder Mann.

Damit geht die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca einen Schritt wei­ter: die bei­den Wer­te „Mit­ein­an­der“ und „Inklu­si­on“ sind nicht nur schö­ne Wör­ter, son­dern sie wer­den kon­kret gelebt.

Phi­lo­so­phie und Wer­te der Süd­ti­rol Filarmonica

Süd­ti­rol zeich­net sich durch eine beson­de­re Art gesell­schaft­li­cher und kul­tu­rel­ler Viel­falt aus. Ob Deutsch, Ita­lie­nisch oder Ladi­nisch, Spra­che ist hier kein Hin­der­nis, son­dern Reich­tum eines bemer­kens­wer­ten Kulturkosmos.

Ein Sin­fo­nie­or­ches­ter ist Sinn­bild für das gemein­sa­me Emp­fin­den und Agie­ren und das Zusam­men­wir­ken vie­ler ver­schie­de­ner Stimmen.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.suedtirol-filarmonica.it

Zita­te

Peter Stei­ner, Solo-Posaune

„Nach dem ful­mi­nan­ten Auf­takt in der Stadt­hal­le Bozen zur Eröff­nung der olym­pi­schen Win­ter­spie­le freue ich mich schon sehr auf vier gemein­sa­me Kon­zer­te mit der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca. Ein beson­de­res High­light wer­den für mich die Kon­zer­te in mei­ner Hei­mat dar­stel­len, mit hof­fent­lich vie­len bekann­ten Gesich­tern im Publikum.“

Micha­el Pich­ler, Künst­le­ri­scher Lei­ter und Dirigent

„Das Orches­ter und ich freu­en uns außer­or­dent­lich, mit einem der her­aus­ra­gen­den Süd­ti­ro­ler Musi­ker­per­sön­lich­kei­ten gemein­sam auf den Büh­nen Süd­ti­rols und Mai­lands zu ste­hen: Peter Stei­ner wird mit dem Posau­nen­kon­zert des Oscar­preis­trä­gers Nino Rota das Kon­zert eröff­nen. Im Anschluss dar­an ent­führt uns Gus­tav Mahler eupho­risch in die Welt der Fan­ta­sie. Die Kon­zert­be­su­che­rin­nen und ‑besu­cher erwar­tet ein span­nen­der, kon­trast­rei­cher und ful­mi­nan­ter Abend.“

Isa­bel Gol­ler, Mit­be­grün­de­rin Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca und Harfenistin

„Das Mit­ein­an­der und die Inklu­si­on sind die Eck­pfei­ler unse­res Han­delns und die Wert­schät­zung der Musiker:innen unser Cre­do. Die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca ver­kör­pert den euro­päi­schen Geist des kul­tu­rel­len Aus­tauschs über Sprach- und Kul­tur­gren­zen hin­weg. Ich freue mich schon jetzt, die­se beson­de­re Ener­gie, wel­che das Orches­ter mit dem Publi­kum ver­bin­det, wie­der gemein­sam zu spü­ren und zu erleben.“

Ambra Redael­li, die Prä­si­den­tin des Orches­tra Sin­fo­ni­ca e Coro Sin­fo­ni­co di Mila­no Giu­sep­pe Verdi

„Mit beson­de­rer Freu­de begrü­ßen wir im Audi­to­ri­um di Mila­no Fon­da­zio­ne Cari­plo – der „Hei­mat“ unse­res Mai­län­der Sym­pho­nie­or­ches­ters – die Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca, ein Ensem­ble, das zu den ori­gi­nells­ten und inter­es­san­tes­ten Musik­pro­jek­ten der ver­gan­ge­nen Jah­re zählt.

Die­ses Kon­zert besitzt eine Bedeu­tung, die weit über den künst­le­ri­schen Wert der Initia­ti­ve hin­aus­geht. Nach den Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Win­ter­spie­len Mila­no Cor­ti­na 2026, die die Lom­bar­dei und Süd­ti­rol in einer außer­ge­wöhn­li­chen Gele­gen­heit zur Zusam­men­ar­beit und inter­na­tio­na­len Sicht­bar­keit ver­bun­den haben, wird die Musik heu­te zu einem kon­kre­ten Instru­ment, um Bezie­hun­gen zu fes­ti­gen, den Dia­log zu för­dern und die Ver­bun­den­heit zwi­schen unter­schied­li­chen, zugleich aber eng mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten zu stärken.

Kul­tu­rel­le Insti­tu­tio­nen haben die Auf­ga­be, die­sen Bezie­hun­gen Kon­ti­nui­tät zu ver­lei­hen und die Begeg­nun­gen, die durch gro­ße Ereig­nis­se ent­ste­hen, in dau­er­haf­te Gele­gen­hei­ten des Aus­tauschs, des gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nens und des gemein­sa­men Wachs­tums zu ver­wan­deln. In die­sem Sin­ne ist der Auf­tritt der Süd­ti­rol Filar­mo­ni­ca in Mai­land ein wich­ti­ges Zei­chen: eine ideel­le Brü­cke zwi­schen Regio­nen, die gemein­sa­me Wer­te wie Offen­heit, Qua­li­tät, Inno­va­ti­ons­kraft und die För­de­rung der jun­gen Gene­ra­ti­on teilen.

Ich dan­ke dem Kul­tur­ver­ein ARTON und sei­nem Prä­si­den­ten Zeno Kersch­bau­mer dafür, dass sie sich für unser Audi­to­ri­um ent­schie­den haben, und wün­sche den Künst­le­rin­nen und Künst­lern sowie dem Publi­kum einen Abend, der ein­drucks­voll zeigt, wie Kul­tur Men­schen, Gemein­schaf­ten und Regio­nen auch weit über geo­gra­fi­sche Gren­zen und die insti­tu­tio­nel­len Anläs­se hin­aus ver­bin­den kann, die die­se Begeg­nung ermög­licht haben.“

Lan­des­haupt­mann a.D. Luis Durn­wal­der, Schirm­herr der Akti­on Klin­gen­de Kilometer.

„Süd­ti­rol kann stolz auf sei­ne vie­len Musi­ke­rin­nen und Musi­ker sein, die in den renom­mier­tes­ten Orches­tern der Welt spie­len.  Ich unter­stüt­ze die sym­pa­thi­sche Akti­on „Klin­gen­de Kilo­me­ter“ von gan­zem Her­zen und wün­sche mir, dass Vie­le die­sem Auf­ruf folgen.”

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